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Handball Der HC Empor will oben angreifen

Von Peter Richter | 24.08.2019, 00:00 Uhr

Selbstbewusstsein vor dem Start am Sonntag gegen HG Hamburg-Barmbek: „Wir werden nur sehr schwierig zu schlagen sein.“

Ganz Rostock war stolz auf seine Empor-Handballer: Meister der 3. Liga Nord 2018/19, Aufstiegs-Relegation! Und dann dies: Das Hinspiel bei der HSG Krefeld 24:23 gewonnen, im zweiten Duell steht es vor 4600 Zuschauern in der Stadthalle 22:23, was die 2. Bundesliga bedeutet hätte – und dann werfen die Gäste in der letzten Sekunde noch ein Tor. Oder auch nicht. Wie auch immer, es zählt. Der HCE schafft es dann auch in der zweiten Runde nicht, es geht von vorn los in der 3. Liga, und eigentlich sind sich alle einig: Empor mischt wieder ganz vorne mit. Nur vom Aufstieg spricht sicherheitshalber erst mal keiner. „Oben angreifen“ zu wollen lautet die offizielle Lesart.

„Viele unserer Konkurrenten machen Titelambitionen geltend. Der Titel läuft aber nur über uns“, sagt beispielsweise Trainer Till Wiechers und lehnt sich sogar noch etwas weiter aus dem Fenster: „Ich bin sehr zufrieden und glücklich mit meinem Kader. Wir haben eine sehr gute Mannschaft zusammen. Wir werden nur sehr schwierig zu schlagen sein.“

„Uns war es erst mal wichtig, die neuen Spieler zu integrieren. Das haben wir schon ganz gut geschafft. Sie passen charakterlich super in die Mannschaft“, findet Rückraumspieler Tim Völzke und beteuert vor dem Start am Sonntag um 16.30 Uhr in der Stadthalle gegen die HG Hamburg-Barmbek: „Wir sind heiß darauf, dieses Spiel zu bestreiten.“

Und Neuzugang Jonas Ottsen erst (der bestätigt, „die Integration hat sehr gut und schnell funktioniert“): „Ich habe Bock darauf, in der Stadthalle zu spielen, nachdem ich sie ja bisher nur als Zuschauer in der Relegation erlebte.“

Bleibt zu hoffen, dass der Wunsch des Vorstandsvorsitzenden Tobias Woitendorf nach einer „vernünftigen, würdigen Kulisse“ zum Saisonauftakt in Erfüllung geht.