Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion NNN

Baseball Der Jolly Roger Cup war ein ganz besonderes Turnier

Von Steffen Baxalary | 28.08.2019, 18:55 Uhr

Die Rostock Bucaneros bekamen für ihr Event in Warnemünde ganz in der Nähe des Strandes Lob von allen Seiten.

Die Baseballer der Rostock Bucaneros waren am Wochenende erneut Gastgeber für den Jolly Roger Cup. Zum zehnjährigen Jubiläum des Vereins sollte es ein ganz besonderes Turnier werden, und das ist den Rostockern nach Aussage der Gastmannschaften auch gelungen.

Für die achte Auflage wurde umgezogen – vom angestammten Platz in Gehlsdorf nach Warnemünde. Durch die Nähe zum Strand gab es zahlreiche interessierte Mannschaften. Letztlich konnte mit fünf auswärtigen Teams das größte Baseball-Freiluft-Turnier in der Geschichte von MV organisiert werden. Die weiteste Anreise hatten mit 850 Kilometern die Bühl Blackwoods aus Baden-Württemberg. Außerdem hatten die Siegen Pirates, die Potsdam Porcupines, die Aurich Seagulls und die Berlin Roadrunners gemeldet.

„Wir freuen uns riesig über das weit gestreute Teilnehmerfeld. In erster Linie ging es darum, Spaß zu haben und dass wir gemeinsam auf die Sportart Baseball aufmerksam machen. Natürlich gratulieren wir auch den Berlinern zur Titelverteidigung“, so der Bucaneros-Vereinsvorsitzende Marco Stolle.

Die Roadrunners gewannen alle ihre Spiele und entführten den Wanderpokal, das Piratenschiff, ein zweites Mal an die Spree.

Für die Rostocker ging es wie schon in der Meisterschaft darum, Erfahrungen zu sammeln und Nachwuchsspielern bzw. Neulingen Einsatzzeiten zu geben. So standen teilweise sechs „Rookies“ auf dem Platz.

Neben zehn Baseball-Partien fand auch eine Softball-Begegnung statt. Die Damen der Rostock Bucaneras trafen auf eine Mixed-Auswahl der Gäste. Auch neben dem Platz wurde den Zuschauern einiges geboten, so den Batting Cage, in dem gefahrlos nach dem Ball geschlagen werden konnte.

„Neben der perfekten Lage hat uns natürlich auch das gute Wetter in die Karten gespielt. Das Lob der Gästeteams für die offenbar gute Organisation ist für uns die größte Anerkennung. Im nächsten Jahr wollen wir wieder in Warnemünde spielen“, so Marco Stolle.