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Handball Der Rostocker HC empfängt das Schlusslicht Angermünde

Von Klaus-Peter Kudruhs | 07.11.2019, 19:38 Uhr

Die Favoritenrolle kommt dabei klar den Gastgeberinnen zu. Die Vorschau auf das Geschehen in der Oberliga sowie im Land.

Die Handball-Frauen des Rostocker HC (4./ 10:2 Punkte) hatten jetzt 14 Tage Zeit, um das unnötige 22:23 bei den Füchsen Berlin II zu verdauen. Am Sonntag ab 17 Uhr kommt in der Fiete-Reder-Halle Marienehe die nächste Aufgabe in der Oberliga Ostsee-Spree auf die Dolphins zu. Nicht nur von der Papierform her eine lösbare, denn zu Gast ist das Schlusslicht HC 52 Angermünde (14./2:12).

„Angermünde besiegte immerhin Grün-Weiß Schwerin mit 28:23, hatte in den anderen sechs Spielen allerdings eher weniger Chancen“, erklärt RHC-Co-Trainer Torsten Deil die Situation. „Trotzdem dürfen wir die Gäste nicht auf die leichte Schulter nehmen. Lässigkeiten haben am Sonntag im Spiel nichts zu suchen.“ Nur Torfrau Nadine Berger ist nicht dabei. Lena Clasen vertritt sie. Ein Fragezeichen steht hinter Antonia Fränk, die zuletzt krankheitsbedingt nicht trainieren konnte.

Angermünde war 2017 abgestiegen und hatte vor zwei Jahren gegen den RHC mit 11:21 und 15:35 deutlich den Kürzeren gezogen. Beim Gast immer noch dabei: Torhüterin Uta Jähnke, die in Warnemünde mit dem Handball begann, dann einige Jahre bei den Rostockerinnen zwischen den Pfosten stand.

Volles Programm am Sonntag in Marienehe

Am Sonntag können sich die hiesigen B-Jugend-Handballer/innen in der Oberliga Ostsee-Spree gegenseitig unterstützen.

Zunächst erwarten in Marienehe die Mädchen des Rostocker HC (6./2:4) ab 11 Uhr den Letzten Füchse Berlin (8./0:6). Nach dem unglücklichen 19:20 in Neubrandenburg müssen sie nachweisen, dass sie es besser können. Ziel kann nur der zweite Saisonsieg sein.

Die Jungen des HC Empor (7./4:8) empfangen ab 13 Uhr auf der gleichen Fläche den VfL Lichtenrade (6./4:8). Auch das Team von Trainer Tristan Staat patzte zuletzt in letzter Minute (24:25 in Cottbus). So erwarten die eigenen Fans gewissermaßen eine Art Wiedergutmachung.

A-Jugend des HCE gegen SG OSF Berlin

Das satte Handball-Programm am Sonntag in Marienehe beschließt ab 15 Uhr die A-Jugend des HCE (8./6:6), die in einer total engen Oberliga Ostsee-Spree den lediglich zwei Punkte mehr auf seinem Konto aufweisenden Zweiten SG OSF Berlin (8:4) empfängt.

SV Warnemünde erwartet die Stiere II

In der MV-Liga der Handball-Männer hat der SV Warnemünde (5./8:4) am Sonnabend ab 18 Uhr in der Sporthalle Gerüstbauerring in Groß Klein mit den Mecklenburger Stieren Schwerin II (9./4:8) eine lösbare Aufgabe vor der Brust. „Die Gäste sind eine junge und ehrgeizige Mannschaft, die einem Favoriten gerne mal ein Bein stellt. Da müssen wir gleich hellwach sein“, so Florian Polkehn, der den SVW gemeinsam mit Thomas Wienke trainiert.

Tabellenführer Bad Doberaner SV (10:2) tritt am Sonntag um 16 Uhr beim Stralsunder HV II (6./7:5) an. „Wir haben uns gut auf dieses sicher nicht leichte Spiel vorbereitet und werden alles daran setzen, die Spitzenposition zu halten“, sagt Gäste-Coach Andreas Köster.

Verbandsliga Ost der Männer: SG Uni Greifswald/Loitz II gegen Tabellenführer Schwaaner SV (Sonnabend 16.30 Uhr)

Fünf Teams kämpfen um das Landespokal-Viertelfinale

Im Landespokal der Handball-Frauen kämpfen am Sonntag fünf Mannschaften aus Rostock und Umgebung darum, das Viertelfinale zu erreichen. Den Anfang macht um 15.15 Uhr das Stadtderby HSG Uni gegen SV Warnemünde in der Heimhalle beider Teams im Gerüstbauerring. Ab 16 Uhr kommt es zu den Vergleichen zwischen dem SV Pädagogik und dem Schwaaner SV (Lichtenhagen Dorf) sowie dem Mecklenburger SV und Rostocker HC II.

Bereits ausgetragen: TSG Wittenburg (Bezirksliga) – HSV Grimmen (Landesliga) 13:29

Die weiteren Achtelfinal-Paarungen: Stavenhagener SV – SV Grün-Weiß Schwerin II, Stralsunder HV – TSV Bützow

Freilose: TSG Wismar, VfL Blau-Weiß Neukloster