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Fußball-Kreisoberliga Warnow Der SVW II beendet seine Durststrecke

Von Arne Taron | 10.06.2019, 17:46 Uhr

Nach dem 5:3 gegen Rostock United fiebern die Warnemünder dem Finale im spannenden Abstiegskampf entgegen.

25. Spieltag Fußball-Kreisoberliga Warnow:

Staffel I

SV Grün-Weiß Jürgenshagen – UFC Arminia Rostock 4:0 (2:0)

Tore: 1:0 Klafack (4.), 2:0 Klafack (18.), 3:0 Dunskus (70.), 4:0 Klafack (79.)

Lucas Schumann (Jürgenshagen): Kompakte Mannschaftsleistung, wir haben es endlich mal geschafft, auch die Tore zu machen. Das war ein erster wichtiger Schritt, nächste Woche müssen wir nachlegen.

Philip Podhola (Arminia): Nach dreimal ungeschlagen in Folge mussten wir uns trotz höherer Spielanteile klar geschlagen geben. Während die Gastgeber jede Chance eiskalt nutzten, schafften wir es erstmals seit drei Spielen nicht, ein Tor zu erzielen.

Jürgenshagen: Schläger – F. Zöllick, Krienke, vom Brocke (80. Kozianka), Fischer, Erdenberger (46. Noack), Müller, Dunskus, Klafack, Schumann, H. Dopp

UFC Arminia: E. Lange – T. Lange (46. Wienecke), Goronzy, Numrich, Freede, Reimer, Mews (60. Karow), Wittmann (56. Maik Neu), Dodt, Rudolf, Schramm

TSG Neubukow – Doberaner FC II 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Frank (1.), 0:2 Lemme (54.), 1:2 Steinke (85.)

Sven Neubert (Neubukow): Wir zeigten kämpferisch und spielerisch gegen einen starken Gegner eigentlich eine sehr ordentliche Leistung. Zumindest einen Punkt hätten wir verdient gehabt.

Max Prust (DFC II): Der Sieg ist völlig verdient, wird aber überschattet von der schweren Schulterverletzung von unserem Spieler Christopher Reinisch.

Neubukow: Paul Krüger – Neubert, Zielinski, Dinse, Rosentreter, Steinke, Janke, Hallmann (85. Pannenborg), Wulff, Ebel (60. Alkalaf), Dommack

Doberaner FC II: Pape – Reinisch (35. Lemme), Frank, Rosenkranz, Neudamm, Westendorf, Joppeck (77. Klöcking), Dowe, Goesch (23. Hermann), Alexander Grenz, Gehrmann

SV Warnemünde II – FC Rostock United 5:3 (3:0)

Tore: 1:0 Lange (9.), 2:0 Lex (17.), 3:0 Lex (45.), 4:0 Hill (46.), 4:1 Rekow (65.), 5:1 Lex (74.), 5:2 Hentschke (79.), 5:3 Rekow (84.)

Sonstiges: 20. Rekow (United) trifft mit Foulelfmeter das Lattenkreuz

Nils Wiedl (SVW II): Endlich hat die Durststrecke ein Ende. Die Jungs zeigten gerade im ersten Durchgang, welche Qualitäten sie haben. Den Grundstein des Erfolges legte Kapitän Sebastian Lange, der mit dem Treffer zum 1:0 den Frust der vergangenen Wochen fulminant egalisierte. In der zweiten Halbzeit ruhten wir uns etwas zu sehr auf der Führung aus und machten es zum Ende hin sogar noch etwas spannend. Alles in Betracht ziehend war es die Belohnung der zurückliegenden Trainingswoche. Dementsprechend optimistisch gucken wir jetzt auf den letzten Spieltag und den spannendsten Abstiegskampf, den die Kreisoberliga je gesehen hat.

Maik Goller (United): Warnemünde II war eiskalt vor dem Tor. Spielerisch kann ich meiner Mannschaft nichts vorwerfen. Wenn wir unsere Chancen, die wir inklusive des verschossenen Elfmeters im ersten Durchgang haben, nutzen, bin ich mir sicher, dass wir das Spiel am Ende für uns entscheiden.

SVW II: Sens – Ullmann, Vierling, Hill, Witt, Jornitz (60. Heider), Mirzoyan (69. Nitsche), Helm, Lex, Andresen (79. Schorowsky), S. Lange

United: Nimiczek – Michaelis, Kaffka, Zweigle (74. Kaleve), Meyer, Wendt, Matthies (82. Ponitka), Passehl, Werner, Zootzky (62. Hentschke), Rekow

FSV Kühlungsborn II – TSV Bützow II 3:6 (0:2)

Tore: 0:1 Bärmlich (16.), 0:2 Grabowski (22.), 0:3 Grabowski (51.), 0:4 Hübner (54.), 0:5 Lehmann (56.), 1:5 Richie Ahrens (68.), 2:5 Ahrens (77.), 3:5 Baseda (89.), 3:6 Grabowski (90.)

Ole Grunwald (Kühlungsborn II): Wir haben sehr gut begonnen und das Spiel bis zum 0:1 klar bestimmt. Nach zwei unglücklichen Gegentoren waren wir völlig raus und Bützow sehr effektiv vor dem Tor. Wir wollten auch nach dem 0:5 nicht aufhören zu spielen und kamen dann auch völlig verdient noch mal auf 3:5 ran. Am Ende hätte das Spiel auch in eine andere Richtung verlaufen können. Ich denke, es war ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Bützower einfach etwas mehr Glück hatten.

Kühlungsborn II: Nowak – Müller, Westphal, Petersen, Prüter, Gieseke, Weigel (59. Oßenbrück), Ahrens, Balaz, Krebs (54. Stösser), Granz (59. Baseda)

ESV Lok Rostock – Rostocker FC II 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Tzschoppe (3.), 0:2 Kyek (49.), 1:2 Lange (90.)

Ole Puttkammer (ESV Lok): Wieder ein frühes Gegentor, wieder nutzen wir 100-prozentige Chancen nicht, und somit steigen wir verdient ab.

Karsten Simon (RFC II): Wir wussten, dass es nicht einfach werden würde, denn Lok musste unbedingt gewinnen, um sich noch Hoffnungen auf den Klassenverbleib machen zu können. Meinen großen Respekt an mein gesamtes Team. Wir traten mit gerade mal elf Mann an, und man hat uns nach dem Spiel das hohe Tempo angesehen. Um so schöner ist es jetzt aber, Dritter zu sein.

ESV Lok: Orlowski – Frost, Puttkammer (62. J. Schulz), R. Schulz (73. Waack), T. Lange, Nast (62. Ladwig), Richter, Bibergeil, Haß, Hertel, Drechsler

Rostocker FC II: Partsch – Wegner, Rowolt, Timon Sawatzki, Kyek, Brandes, Krause, Tzschoppe, Roßol, Witt, Wudick

FSV Nordost Rostock – SV Parkentin 1:2 (1:2)

Tore: 1:0 Voß (3./Foulelfmeter), 1:1 Seering (21.), 1:2 Riechert (45.)

Steve Kölzow (FSV Nordost): In einem erwartet kampfbetonten Duell hatten wir auf dem Feld leider fünf, sechs Totalausfälle, die man in so einem Spiel nicht kompensieren kann.

Christoph Wagner (Parkentin): Für beide Teams ging es um viel, und das merkte man. Es war wenig Ruhe im Spiel, was auch mit an dem kleinen Platz lag, auf dem kaum Zeit blieb, einen Ball zu kontrollieren. Nach dem frühen Rückstand brauchten wir eine Weile, um ins Spiel zu finden, aber nach dem Ausgleich waren wir da und drehten die Partie noch vor der Pause. Aufgrund der Vielzahl an Chancen hätten wir das Spiel früher entscheiden müssen, aber das Wichtigste ist, dass wir nach dem vierten Sieg in Folge den Klassenerhalt in eigener Hand haben.

FSV Nordost: Draheim – Heckel, Tessmann (35. Oltmanns), Voß, Geitmann, Brandt (79. Lindenau), Gideon, Streu, Rusch (69. Sebastian Kölzow), Düwel, Weber. Parkentin: Flügel – Seering, Wißling, M. Hub, Blödorn (73. Buttchereit), Lenz, Wegner, Scharmentke, Riechert, Römhild, Kuligowski (76. Schade)

Staffel II

SV Jördenstorf – FSV Krakow am See 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Sternberg (30.), 1:1 Khatschatrian (57.), 2:1 Peters (63.)

SV Pastow II – SV 47 Rövershagen 2:2 (1:2)

Tore: 1:0 Plitt (12.), 1:1 Körber (15.), 1:2 Peric (20.), 2:2 Alwardt (80.)

Yannick Pastewka (Rövershagen): Pastow hatte zwar mehr Spielanteile, aber wir konnten immer wieder gefährliche Nadelstiche setzen und haben uns so den Punkt verdient.

Pastow II: Felske – Brenzel, Wegner (77. A. Kendzorra), Klug, D. Kendzorra, Wrede (55. Laukner), Lindow (36. Lemp), A. Heimburger, P. Kölzow, Plitt, Alwardt

Rövershagen: Ibrahim – Körber, Leßmann, Bethge, Peric, Al Hussein (85. Pastewka), Kiehl, Denz, Zelaya, Schmitz, Ziegler

FSV Dummerstorf 47 – FSV Bentwisch II 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 Gladis (72.), 1:1 Sill (90.)

Thorsten Ahnsehl (Dummerstorf): Wir wollten gewinnen, um bis zum letzten Spieltag die Spannung hoch zu halten. Am Ende des Tages war es ein gerechtes Unentschieden.

Steffen Klitzing (Bentwisch II): Wir sind heute einfach nur megaglücklich. Es war sicherlich nicht das beste Spiel von uns, aber das ist mir am Ende so was von egal.

Dummerstorf: Stemmwedel – Deffge (83. Sill), Rütz, Riske, Neumann (80. Federmann), Lindemann, Siebert, Sabirov, Kroll, Lenz, Wegner

Bentwisch II: Hudec – Frank, Hawich, Beckmann (81. Dorn), Geers, Niemann, Lüth, Lipski, Vogt, Dethloff, Kleist (88. Gutknecht)

LSG Lüssow – SV Union Sanitz 03 3:2 (1:1)

Tore: 0:1 Mottschall-Ziehm (27.), 1:1 Ebert (36.), 1:2 Marcel Ihrke (53./ Foulelfmeter), 2:2 Derr (65.), 3:2 Hammermann (90.)

Rote Karte: 37. Ricky Härting (Union) wegen Handspiels außerhalb des Strafraums (ins Tor ging danach Feldspieler Mottschall-Ziehm)

Maik Härting (Union): Alle stellten sich über 90 Minuten in den Dienst der Mannschaft und zeigten viel Herz und Leidenschaft. Wir hielten das Spiel immer offen, konnten uns bis zum Schluss Chancen erspielen und hätten das Unentschieden verdient gehabt. Leider bekamen wir in der letzten Aktion noch das entscheidende Gegentor. Ärgerlich und traurig, und doch bin ich sehr stolz auf die Mannschaft. Zu keiner Zeit war etwas davon zu sehen, dass wir in Unterzahl spielten.

Union: R. Härting – Quindt, Pietsch, Anderson, M. Ihrke (87. Olschewski), Schwart, Schaarschmidt, Bellmann, Hübner (16. Göbel), Behlke (46. Sternkopf), Mottschall-Ziehm

Weiter spielten: SV Jördenstorf – FSV Krakow am See 2:1

TEASER-FOTO: