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Handball Abwehr ist Schlüssel zum Erfolg der Empor-A-Junioren

Von Peter Richter | 10.11.2019, 22:31 Uhr

Das Ergebnis von 27:25 über den bisher Zweiten SG OSF Berlin liest sich spannender, als das Spiel in Wirklichkeit war.

Die A-Jugendlichen des HC Empor Rostock preschten am Sonntag in der Fiete-Reder-Halle Marienehe mit einem 27:25 über den zuvor Zweiten SG OSF Berlin von Platz acht auf vier in der Oberliga Ostsee-Spree vor und sind nur noch durch die Tordifferenz vom jetzigen Dritten getrennt.

Trainer Felix Mehrkens (der am Tag zuvor vier Tore zum 35:23-Sieg der HCE-Männer in der 3. Liga Nord-Ost gegen den SC Magdeburg II beigesteuert hatte): „Wir haben eine sehr gute Abwehr gestellt, das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir spielten flexibel und erzielten immer wieder gute Ballgewinne, die wir zu einfachen Gegenstoß-Toren nutzten. Zudem waren wir im Angriff sehr geduldig, warteten auf die Chancen und gestalteten das insgesamt souverän. Die Jungs haben alles gegeben.“

Ein Extralob vom Coach bekam Mika Stolz aus der B-Jugend, „der in entscheidenden Momenten Verantwortung übernahm, gemeinsam mit Julian Schubert ein gutes Spiel zeigte“.

Der HC Empor lag anfangs zurück (0:2/5., 4:5/14.), gestaltete dann aber mit der erstmaligen Führung, ab dem 6:5 durch den siebenfachen Torschützen Erik Reimer (16.), die Partie von vorn. Zunächst kamen die Blau-Gelben nur phasenweise ein bisschen weiter weg (12:9/26.), doch das änderte sich nach der Pause. Hier wurde die Begegnung über 17:13 (37.) und 20:15 (43.) bis sogar zu sieben Toren Vorsprung beim 25:18 (50.) zur klaren Angelegenheit. Das 27:21 (56.) entschied endgültig alles, der Rest war nur noch kosmetischer Natur.

Rostock: Uhl, Malchow – Stolz 4 (Disqualifikation 60. nach der dritten Zeitstrafe), Aevermann, Richter, Schubert 4, Dobbert 2, Horlitz 5, Neumann, Drews 1, Frömmel, Reimer 7, Serowietzki 4, Frank