Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion NNN

Handball Die RHC-Frauen haben wenig Mühe mit dem Schlusslicht

Von Klaus-Peter Kudruhs | 10.11.2019, 22:31 Uhr

Sie gewinnen das Spiel der Oberliga Ostsee-Spree gegen den HC 52 Angermünde ganz sicher mit 34:19 (14:11).

Der Tabellenletzte HC 52 Angermünde (14./2:14 Punkte) begann mit einem 2:0 (5.) forsch, doch schnell stellten die Handball-Frauen des Rostocker HC (3./12:2) klar, wer als Sieger die Fläche in der Fiete-Reder-Halle Marienehe verlassen würde. Sie setzten sich in diesem Duell der Oberliga Ostsee-Spree souverän mit 34:19 (14:11) durch.

„Wenn der Ball lief, waren schöne Spielzüge zu sehen, wurde auch gut getroffen“, so Co-Trainer Torsten Deil. „In der ersten Hälfte fehlte aber die Konzentration für mehr. Die richtige Einstellung kam erst im zweiten Abschnitt.“

Überraschend konnten Nadine Berger und Antonia Fränk spielen. Auch Hanna Strack am Kreis war dabei. Dafür fehlte Lena Bunke.

Das alles hatte jedoch keinen Einfluss auf das Spiel des RHC, der zügig den anfänglichen Rückstand aufholte und mit fünf Toren in Folge 5:2 (10.) in Front zog. Der Vorsprung wurde aber zunächst nicht größer. Angermünde nutzte die „passiven Löcher“ in Rostocks Abwehr, die Einheimischen scheiterten mehrfach im Abschluss, darunter auch per Siebenmeter.

Die Ansagen in der Pause waren entsprechend. Sie wurden verstanden, denn schnell enteilten die Rostockerinnen auf 22:12 (42.).

Am Ende glänzte noch einmal Frances Krüger mit vier Toren vom 29:17 bis 33:17. So kam sie insgesamt auf neun Treffer und war Rostocks Beste.

Rostocker HC: Peters, Berger – Bladt 1, Dalinger 2, Johannisson 2, Rohde 1, Fränk 3, Powierski 2, Schlegel 3/2, Krüger 9, Strack, Böhme 1, Rotfuß 7, Kellert 3/2