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Eishockey Die Jungs vom REC sind hungrig auf die nächsten Punkte

Von Arne Taron | 14.11.2019, 16:01 Uhr

Nach kurzer Pause greifen die Piranhas Freitag bei den Scorpions wieder ein. Sonntag geht es gegen die Tilburg Trappers.

Am vergangenen Wochenende hatten die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs in der Oberliga Nord nur eine Partie zu bestreiten, verkauften sich beim „Team der Stunde“, den Füchsen Duisburg (acht Siege am Stück), auch gut, verloren letzten Endes aber 1:3.

Trainer Christian Behncke: „Wir zeigten eine gute Leistung, aber uns wurde deutlich gezeigt, wie effektiv und entscheidend eine Überzahl sein kann. Wenn man das Spiel Fünf gegen Fünf sieht, haben wir 1:0 gewonnen – aber das zählt leider nicht, denn wir kassierten drei Gegentore in Unterzahl. Doch wir haben uns im Vergleich zu den vorangegangenen Partien gesteigert, daran wollen wir anknüpfen.“

Weiter geht es am Freitag ab 20 Uhr in der hus de groot Eisarena bei den Hannover Scorpions. Für diese lief es sportlich zuletzt nicht so gut. Sieben Niederlagen in Folge zwangen die Verantwortlichen zum Handeln. Sie beendeten u. a. die Verträge mit den Kontingentspielern und verpflichteten mit dem in Venezuela geborenen Kanadier Mario Trabucco einen neuen Trainer. Gegen den REC wollen die Scorpions, die den ersten Vergleich in dieser Saison 4:2 gewannen, ihre Niederlagenserie beenden.

Am Sonntag (19 Uhr Eishalle Schillingallee) empfangen die Piranhas mit den Tilburg Trappers den Spitzenreiter. Das erste Spiel endete 9:5 für die Holländer.

Christian Behncke: „Wir haben die kurze Pause mit dem spielfreien Sonntag genutzt, damit die Jungs mal abschalten konnten. Jetzt sind sie hungrig auf die nächsten Punkte. Die Scorpions leisteten sich vor der Pause eine kleine Schwächephase. Es wird aber ein schweres Spiel. Wir müssen alles geben, um die Punkte aus der Wedemark mitzunehmen. Gegen Tilburg ist es natürlich immer enorm schwer. Da muss alles passen. In beiden Spielen müssen wir alles reinhauen und diszipliniert spielen, damit was Zählbares dabei rum kommt.“

Bis auf Tim Junge, der wieder bei den Eisbären Berlin Juniors gebraucht wird, sind alle Mann an Deck.