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Rudern Deutschland-Achter dominiert beim 9. BaselHead

Von Peter Richter | 18.11.2018, 14:47 Uhr

Der Deutschland-Achter wurde beim 9. BaselHead seiner Favoritenrolle gerecht, gewann die lange Strecke und den Sprint.

Der Weltmeister-Achter ist beim 9. BaselHead seiner Favoritenrolle gerecht geworden und entschied als „Deutschland 1“ sowohl die 6,4 Kilometer als auch den Sprint (350 Meter) jeweils vor dem Team Dukla/Slavia Prag für sich. „Im Hauptrennen (18:51,2 Minuten, es fehlte nicht viel zum eigenen Streckenrekord 18:41,4 von 2017 – d. Red.) waren wir ganz nahe am Optimum, sowohl ruderisch als auch, wie uns Steuermann Martin Sauer über den anspruchsvollen Kurs und vor allem durch die 180-Grad-Wende gebracht hat. Das war ein sehr ordentlicher Jahresabschluss beziehungsweise -beginn, je nachdem, wie man das sieht“, befand der für die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 startende Rostocker Schlagmann Hannes Ocik.

Mit Max John und Till Martini waren auch zwei Ruderer vom ORC Rostock in Basel am Start. Max, der noch ein Jahr U 23 vor sich hat, saß im Boot „Deutschland 4“ auf Position 7 (Übernahme) und wurde Sechster bzw. Fünfter (Sprint): „Wir waren auf Grund vieler Krankheitsausfälle bunt zusammengewürfelt. Dafür haben wir unseren Achter ganz gut ins Rutschen bekommen. Ich bin erst mal ganz zufrieden, mehr war mit dieser spontanen Zusammenstellung nicht möglich.“ Till steuerte das Boot 3 (4./ 7.): „Wir waren hauptsächlich Leute, die jetzt vom U23- in den A-Bereich wechseln.“