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Nachbarschaftsprojekt Die Südstadt rückt zusammen

Von CLLA | 13.09.2016, 08:00 Uhr

Projekt Nachbarschaftshilfe gestartet. Koordinierungsstelle vermittelt Kontakte. Alle Generationen angesprochen.

Den langen Vorlauf, den es in Rostock von der ersten Idee bis zur Umsetzung brauchte, sieht sie positiv. So war genügend Zeit, einen 50 Punkte umfassenden Leistungskatalog zu erstellen, in dem die Hilfemöglichkeiten aufgelistet sind. Außerdem musste zum Beispiel der Versicherungsschutz geklärt werden. Die Nachbarschaftshilfe soll ein ergänzendes Angebot zu professionellen oder gewerblichen Dienstleistungen sein. Mit denen wollen die Projektverantwortlichen nicht in Konkurrenz treten. Die fünf Euro Stundenlohn, die die Hilfebedürftigen an ihre Unterstützer zahlen, gelten deshalb als Aufwandsentschädigung und nicht als Lohn. „Ziel ist es, die Isolation zu durchbrechen und wieder eine richtige Nachbarschaft zu entwickeln“, sagt Fleischer. So könnte es älteren Bürgern durch die Hilfe möglich sein, länger in der eigenen Häuslichkeit zu bleiben. Und Alleinerziehenden könnte ein verlässlicher Babysitter mal einen freien Abend bescheren. „Es gibt auch Helfer, die sich darüber freuen, gebraucht zu werden und wieder eine Aufgabe zu haben“, weiß die Koordinatorin.