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Rudern Doppelzweier Krüger/Naske bei WM sicher im Halbfinale

Von Peter Richter | 28.08.2019, 20:51 Uhr

Damit stehen die beiden auch dicht vor der direkten Qualifikation ihres Bootes für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Stephan Krüger (Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869/Olympischer RC Rostock) und Tim Ole Naske (RG Hansa Hamburg) haben am Mittwoch bei den Weltmeisterschaften in Linz als Dritte ihres Viertelfinals sicher das Halbfinale am Donnerstag ab 11.25 Uhr erreicht. Damit sind sie der Qualifikation ihres Bootes, des Doppelzweiers, für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio ganz nah: Mindestens Rang elf müssen sie am Ende belegen, schlechter als Zwölfter können sie nicht mehr werden.

Der weiße Flitzer mit dem zarten blauen Längsstreifen ging sofort klar in Führung. Zwar zog Europameister Polen etwa bei der Hälfte der 2000 Meter vorbei und im dritten Viertel der Strecke auch noch Irland, Zweiter beim Weltcup III in Rotterdam, aber wichtig war der Abstand auf den vierten Platz, und diesbezüglich konnte die Ukraine sicher auf Distanz gehalten werden (6:21,04 zu 6:23,36 Minuten).

„Im Viertelfinale spart man nicht mehr mit seinen Körnern, insofern haben wir nicht großartig taktiert. Wir wären gern Zweiter geworden, sind aber nicht ganz so in den Fluss gekommen, wie wir es eigentlich draufhaben. Insofern wird das am Freitag schon auch eine enge Kiste“, schätzte der 30-jährige Krüger realistisch ein.

Der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Katrin Thoma (Frankfurt am Main) und Sophia Krause (Limburg) ist am Mittwoch Fünfter seines Viertelfinales geworden und hat damit die direkte Olympia-Qualifikation frühzeitig und klar verfehlt.

Indirekt-perspektivisch involviert ist hier die Rostockerin Marie-Louise Dräger. Die für die Schweriner RG von 1874/75 am Start befindliche 38-Jährige bestreitet am Donnerstag um 13.13 Uhr im LG-Einer ihr Halbfinale: „Wenn ich mir nicht selbst im Wege stehe, sollte das eine machbare Aufgabe werden. Nach dem enttäuschenden Abschneiden des Zweiers bin ich schon sehr motiviert.“

Weitere MV-Starter am Donnerstag

Der Frauen-Achter mit Christin Stöhner (Olympischer Ruder-Club Rostock) müsste am Donnerstag um 13.51 Uhr in seinem Hoffnungslauf unter vier Booten Zweiter werden, um das A-Finale zu erreichen.

Der in Rostock geborene Para-Ruderer Marcus Klemp (Ribnitz, jetzt für den Rüdersdorfer RV Kalkberge am Start) und Amalia Sedlmayr (Leverkusen) stehen in der Disziplin PR2Mix2x (Doppelzweier) um 11.16 Uhr im Semifinale.