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#wirkoennenrichtig heimat Ein Blick in Rostocks Straßen im Jahr 1944

Von Redaktion svz.de | 12.02.2017, 15:00 Uhr

In jeder Wochenendausgabe der NNN veröffentlichen wir historische Ansichten unserer Hansestadt Rostock.

Der Blick führt uns heute von der Wismarschen Straße in die Ottostraße, über deren Trümmern der Turmhelm der Heiligen-Geist-Kirche thront. Die unscheinbaren Mietshäuser (links im Bild) gehören zur Schulstraße. Ein Angriff amerikanischer Bomber am 24. Februar 1944 zerstörte unter anderem Wohn- und Geschäftshäuser rechts der Straßenmündung. An ihrer Stelle entstand später das Gebäude der einstigen Bank für Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft der DDR. Auch weite Teile der Ottostraße bis hin zum Barnstorfer Weg liegen in Schutt und Asche. Der Polizeibericht zu den Ereignissen konstatierte nicht nur die Zerstörung des Gasometers der Neptun-Werft und die Versenkung des Fährschiffs „Schwerin“ im Werftbecken, sondern mehr als 350 Bombenkrater in Wohnquartieren der Kröpeliner-Tor-Vorstadt.