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Eishockey REC Piranhas vor einem harten Wochenende

Von Arne Taron | 10.10.2019, 17:23 Uhr

Freitag 20 Uhr treffen sie daheim auf die Hannover Scorpions, Sonntag 15 Uhr gastieren sie bei den Tilburg Trappers.

Am zurückliegenden Wochenende gab es für die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs in der Oberliga Nord drei von sechs möglichen Punkten – zwei beim 4:3 nach Verlängerung gegen die Füchse Duisburg und einen beim 1:2 n. V. bei den Hannover Indians. Das Team ist starker Fünfter.

„Wir haben uns mit den Indians ein Spiel auf Augenhöhe geliefert. Leider gab es nach dem 1:0 durch eine schöne Einzelaktion von Constantin Koopmann einen fragwürdigen Penalty gegen uns, der zum Ausgleich führte. Am Ende hat leider die Kraft für den entscheidenden Punch gefehlt. Aber ich bin mit der kämpferischen und spielerischen Leistung der Jungs mehr als zufrieden“, meinte Coach Christian Behncke zur ersten Saisonniederlage bei den Indians.

Nun trifft der REC auf zwei Teams mit jeweils der Optimal-Ausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen.

Freitag ab 20 Uhr sind die Hannover Scorpions in der Eishalle Schillingallee zu Gast. Sonntag um 15 Uhr treten die Rostocker bei der niederländischen Mannschaft Tilburg Trappers an.

Bei den Scorpions gab es weder im Kader noch an der Bande einen großen Umbruch. Seit 2015 ist der in Kanada geborene Dieter Reiss dort als Headcoach tätig. Am torgefährlichsten sind erneut Björn Bombis und Patrick Schmid. Sie führen die Scorerliste der Liga mit elf bzw. zehn Punkten an. Die Statistik spricht für die Niedersachsen: Aus bislang 22 Aufeinandertreffen nahmen sie 15 Siege mit. Die Piranhas gewannen immerhin siebenmal. Besonders motiviert ist Constantin Koopmann: Er möchte seinen 22. Geburtstag natürlich am liebsten mit einem Erfolg über die Scorpions feiern. Sebastian Brockelt streift zum 100. Mal das REC-Trikot über.

Eine ganz schwere Aufgabe erwartet die Rostocker am Sonntag in der Hauptstadt der Provinz Brabant. Bisherige Bilanz gegen die Trappers: zehn Spiele, zehn Niederlagen. Diese Negativserie soll endlich unterbrochen werden. Auch der Tilburger Kader ist fast unverändert.

„Die Scorpions hatten bislang wirklich keine Laufkundschaft als Gegner. Durch den Sieg im Stadtderby und dem Erfolg über Krefeld werden sie mit breiter Brust zu uns kommen. Wir wollen versuchen, ihnen unser Spiel aufzudrängen“, sagt Christian Behncke und ergänzt: „Auch Tilburg hat einen perfekten Start hingelegt. Hier wird es wichtig sein, von der Strafbank weg zu bleiben. Wir müssen uns in beiden Partien auf unsere Stärken konzentrieren und versuchen, diese aufs Eis zu bekommen.“