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Rostock Fascher: "Der Pott muss her"

Von André Gericke | 28.05.2013, 09:47 Uhr

Mit knapp 5000 Zuschauern wird das Neustrelitzer Parkstadion heute Abend wahrscheinlich ausverkauft sein.

Der Grund: Ab 18.30 Uhr stehen sich mit dem Drittligisten FC Hansa Rostock und dem heimischen Regionalligisten TSG Neustrelitz die beiden derzeit besten Mannschaften von Mecklenburg-Vorpommern im Finale um den Fußball-Landespokal gegenüber. „Der Pott muss her“, sagt Hansa-Coach Marc Fascher, der bislang erst einmal mit Preußen Münster einen Landespokal gewann.Für den 44-Jährigen schließt sich heute Abend mit dem Pokalfinale nicht nur ein Kreis, sondern auch gleichzeitig ein Kapitel seiner Trainer-Laufbahn. Am 8. September des vergangenen Jahres saß Fascher beim Zweitrunden-Match in Güstrow (5:0) zum ersten Mal auf der FCH-Bank – und beim heutigen Endspiel wird er dies zum letzten Mal tun. Sein auslaufender Kontrakt wird nicht verlängert. In den kommenden Tagen dürfte Andreas Bergmann (zuletzt beim VfL Bochum) als sein Nachfolger am Ruder der Kogge vorgestellt werden.Schon vor zwei Jahren, als der FC Hansa ebenfalls am Landespokal teilnahm, standen sich beide Teams gegenüber. Beim damaligen Oberligisten taten sich die Rostocker lange Zeit schwer, zogen erst durch späte Treffer von Kevin Pannewitz (82.) und Björn Ziegenbein (90.+4) ins Endspiel ein und holten anschließend auch den Cup (3:0 gegen Anker Wismar). „Es wird kein einfaches Spiel. Neustrelitz hat eine kompakte Mannschaft mit schnellen Leuten in der Offensive. Aber wir fahren nicht mit schlotternden Knien dorthin, sondern wollen unserer Favoritenstellung gerecht werden“, sagte Marc Fascher. Für die Teams hat der Gewinn des Landespokals einen lukrativen Nebeneffekt. Durch die Qualifikation für die ersten Hauptrunde im DFB-Pokal kommen schon einmal mindestens 108 000 Euro in die Kasse.