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Handball-Nachwuchs Felix Mehrkens mit der Leistung seiner Jungs zufrieden

Von Peter Richter, Klaus-Peter Kudruhs | 24.09.2019, 18:20 Uhr

In der Oberliga Ostsee-Spree gab es für die Jugendmannschaften des HC Empor bzw. RHC einen Sieg und zwei Niederlagen.

A-Jugend des HCE ist von Beginn an da

Im Gegensatz zum Spiel davor – 20:25 beim HSV Wildau 1950 – war Felix Mehrkens, Trainer der A-Jugend-Handballer des HC Empor, diesmal einverstanden mit der Vorstellung seiner jungen Männer. Mit 32:20 (19:10) bezwangen die Rostocker (3./4:2 Punkte) in der Oberliga Ostsee-Spree die SG Narva Berlin (9./2:4).

„Ich bin mit der Leistung auf jeden Fall zufrieden. Wenn es auch immer noch Kleinigkeiten gibt, die man verbessern oder wo man wacher sein kann, war das im Großen und Ganzen in Ordnung“, sagte der 25-Jährige.

In der Fiete-Reder-Halle Marienehe gab der HCE nach dem 3:4 (9.) mit sechs Toren in Folge zum 9:4 (17.) die Richtung vor. Für erstmals zehn Treffer Abstand sorgte Christoph Schröder, indem er das 24:14 (43.) erzielte.

„Die Mannschaft war von Anfang an da, wir haben eine gute Abwehr hingestellt, auch die Torhüter konnten sich auszeichnen und wir so über den Gegenstoß einfache Treffer erzielen. Leider“, merkte Felix Mehrkens aber auch an, „waren wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz so effektiv. Dennoch haben es die Jungs, wie gesagt, gut gemacht. Mit Rechtsaußen Marvin Allwardt und Kreisspieler Lennard Kaschinski brachten wir auch zwei Spieler aus der B-Jugend zum Einsatz, die sich sogar – wie alle Feldspieler – in die Torschützenliste eintragen konnten.“

HC Empor: Langer, Uhl – Kaschinski 1, Allwardt 1, Schröder 3, Schubert 2, Dobbert 3, Horlitz 7, Neumann 2, Drews 5, Frömmel 2, Reimer 4/1, Serowietzki 2

Empor B verkauft sich trotz 23:30 ordentlich

Als Tabellenletzter der Oberliga Ostsee-Spree verkauften sich die B-Jugend-Handballer des HC Empor (10./0:6 Punkte) beim bis dato Spitzenreiter 1. VfL Potsdam (2./6:0) recht ordentlich. Trotz des 23:30 konnte Coach Tristan Staat nach der vorangegangenen 25:36-Heimniederlage gegen die SG AC/Eintracht Berlin eine Steigerung ausmachen.

„Wir haben uns teuer verkauft. Es war durchaus etwas mehr drin. Aber dazu sind wir vielleicht noch nicht clever genug“, meinte der Trainer und fuhr fort: „Besonders im ersten Durchgang hatten wir Probleme in unserer Abwehrreihe. Die Abstimmung untereinander und auch die Aggressivität in den Aktionen gegen den jeweils Ballführenden waren noch nicht ausreichend, um bis zur Pause (14:19 – d. Red.) einige der Gegentreffer zu verhindern.“

Die Rostocker gerieten mit dem 1:5 (5.) zu schnell ins Hintertreffen. Nach dem Seitenwechsel kamen sie besser ins Spiel, münzten sehenswerte Aktionen in Zählbares um und waren mit dem 18:21 (34.) fast wieder auf Augenhöhe. Nach dem 23:27 (45) trafen aber nur noch die Potsdamer.

„Leider beginnt in solchen Phasen meist das Denken, was könnte passieren, statt konzentriert Handball mit Leidenschaft zu spielen“, sagte Staat. Jetzt hoffen er und seine Spieler am 2. Oktober gegen den HSV Insel Usedom auf den ersten Sieg.

HC Empor: Malchow, Moritz Witte – Schütze 3, Allwardt, Stolz 4, Aevermann 6/3, Häfner, Kahl 3, Kaschinski, Richter 3, Wittkopp 2, Schulz 2, Brüggmann

B-Mädchen des RHC 16:22 gegen Frankfurt

Die B-Jugend-Handballerinnen des Rostocker HC (4./2:2 Punkte) verloren ihr erstes Heimspiel der Oberliga Ostsee-Spree 2019/20 in Marienehe gegen den Frankfurter HC (2./4:0) mit 16:22 (5:11).

„Wir konnten das Spiel im zweiten Durchgang durchaus ausgeglichen gestalten und zeigen, dass wir auch mit den Spitzenmannschaften der Liga mithalten können. In der ersten Halbzeit waren wir allerdings insbesondere nach vorn viel zu harmlos“, stellte Trainerin Bärbel Kordt fest.

Der Sechs-Tore-Rückstand passierte schon in der Anfangsphase, als dem RHC vier Gegentreffer am Stück eingeschenkt wurden und es beim 3:9 (12.) fast schon dramatisch wurde. Ein 11:11 in den zweiten 25 Spielminuten demonstrierte die besagte Ausgeglichenheit. Die Gastgeberinnen ließen Frankfurt jetzt im Vorwärtsgang nicht mehr so zum Zuge kommen und präsentierten sich hier selbst besser. Vor allem das schnelle Umkehrspiel zeigte Wirkung. Beim 15:18 (45.) waren die Einheimischen wieder in Reichweite. Als sich bei ihnen aber wieder alte Fehler einschlichen, war der Misserfolg nicht mehr zu vermeiden.

Fazit von Bärbel Kordt: „Wir haben eine junge Mannschaft, viele Spielerinnen müssen erst noch ihre Erfahrungen sammeln. Diese Niederlage wirft uns nicht um. Wir werden weiter lernen und an uns arbeiten.“

Rostocker HC: Schelske, Büchert, Langner – Hildebrandt 2, Engfer 1, Schubert 3, Köppen, Schult 2, Selle 1/1, Diener, Schultz, Mai 5, Dethloff 1, Pieth 1