Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion NNN

Flossenschwimmen Toller Auftritt des TSC Rostock 1957

Von Bernd-Dieter Herold | 11.11.2018, 15:01 Uhr

Die Finswimmer des TSC 1957 gewannen die Gesamtwertung um den Pokal der Hansestadt Rostock vor dem Favoriten Plauen.

Die Finswimmer des TSC 1957 sind echt Spitze: Mit 1238 Punkten lagen die Schützlinge von Trainer Hartmut Winkler in der Gesamtwertung um den Pokal der Hansestadt Rostock ganz vorn vor dem haushohen Favoriten TC Nemo Plauen (1221) und TC fez Berlin (1017)!

„Eigentlich war an eine erfolgreiche Verteidigung der Trophäe nicht zu denken, doch mit einer geschlossenen Teamleistung schlugen wir die Vogtländer“, freute sich der Coach. Daran hatten auch die eigentlich vom aktiven Sport zurückgetretenen „Oldies“ Max Lauschus und Jens Peter Ostrowsky ihren Anteil. Jens Peter gab zu Protokoll: „Ich hatte nur drei Trainingseinheiten, lediglich eine mit Flosse. Auf dem Startblock stehend, hatte mich die Wettkampfszene wieder. Da holt man für die Mannschaft das Beste raus.“

Nicht anders Max, der gegenwärtig seine Masters-Arbeit schreibt: „Wenn der TSC ruft, bin ich da.“ Und wie: Sieg im Kampf um den Detlef-Meyer-Pokal über 400 Meter Streckentauchen (ST) im Duell mit dem kolumbianischen Weltrekordler über 100 m ST und 50 m Flossenschwimmen (FS), Mauricio Fernandez Castillo, Platz eins über 200 m FS, und auch im Speed-Diving Cup über 200 m ST verteidigte er den Vorjahrespokal in sehr guten 1:20,33 Minuten. Der für Rennes (Frankreich) startende Castillo gestand: „Ich hatte null Chance.“ Und Lauschus freute sich: „Die Zeiten waren trotz des erheblich reduzierten Trainings ordentlich.“ Mehr als ordentlich, müsste eigentlich hinzugefügt werden.

Das war auch bei Jens Peter der Fall, der fast aus dem Nichts über 50 und 100 m ST nur Max Poschart (Plauen) den Vortritt lassen musste.

Bestens in Schuss von den „aktuell richtigen“ Aktiven zeigte sich Anne Kristin Eisenberg. Sie stand über 400 m ST und im Speed-Diving-Cup auf dem obersten Podest, musste sich auf den 50 m ST nur Valerya Baranowskaja geschlagen geben, schlug auch über 100 m ST als Zweite an. Die Russin holte sich auf ihrer Weltrekord-Strecke 200 m FS den Pokal des Oberbürgermeisters.