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Eishockey Freibeuter 2:7: „Es war wieder nicht unser Abend“

Von Arne Taron, Klaus-Peter Kudruhs | 10.12.2019, 19:29 Uhr

Die Kodiaks hingegen feiern ihren ersten Saisonsieg. Auch die U15- und U13-SG Rostock/Timmendorf waren im Einsatz.

2:7 (0:3, 1:2, 1:2) – im Spiel der Eishockey-Verbandsliga Nord beim Hamburger SV B (2./18 Punkte) gab es für die Rostocker Freibeuter (5./7) nichts zu holen. Die Gastgeber lagen im Mitteldrittel schon 5:0 vorn, ehe Fiete Lasar der erste Treffer für die Gäste gelang. Im Schlussdrittel erzielte Christoph Kuhlmey noch den 7:2-Endstand.

„Es sollte wieder nicht unser Abend sein“, reagierte Freibeuter-Stürmer Peter Sponholz enttäuscht. „Wir wollten in der Defensive stabil stehen, was uns auch zehn Minuten ausgezeichnet gelang. In dieser Phase konnten wir uns auch viele gute Gelegenheiten erarbeiteten, ließen sie jedoch ungenutzt. Dann rannten wir wieder einem Rückstand hinterher, der immer größer wurde. Mit erneut nur zehn Feldspielern gingen wir abermals mit null Punkten vom Eis.“

Freibeuter: Apel – Berg, Jeremy Richter, Silas Rudolphi, Lukas Richter – Lennart Scheltz, Peter Sponholz, Lasar, Frost, Bergemann, Christoph Kuhlmey

Tore für die Rostocker: 5:1 Fiete Lasar (37./Vorlagen: Peter Sponholz, Christoph Kuhlmey), 7:2 Chr. Kuhlmey (54./S. Rudolphi)

Kodiaks 6:1 auf ungewohnter Freifläche

Die Rostock Kodiaks landeten in der Ostsee-Liga MV im Eisstadion Neukölln beim OSC Berlin mit 6:1 (0:1, 4:0, 2:0) den ersten Saisonerfolg.

„Ein Sieg war für uns die Maßgabe. Nichts anderes zählte. Obwohl durch Urlaub und Krankheit einige Akteure aus den ersten beiden Spielen (5:8 und 7:8 gegen die Malchower Wölfe – d. Red.) nicht zur Verfügung standen, klappte es ja auch“, so Mannschafts-Chef Mirko Bardehle.

Zunächst mussten sich die Gäste allerdings auf die ungewohnten Eisverhältnisse der Freifläche einstellen und gerieten zudem schon nach 45 Sekunden in Rückstand. Ein Doppelschlag in der 24. Minute durch Christian Hübner und Christian Ciupka brachte jedoch die 2:1-Führung. Anschließend konnten die Kodiaks ihre Dominanz zum Ausdruck bringen. Der erfahrene Ciupka gab allein drei Torvorlagen.

Kodiaks: Thomas Kittler – Felix Brennmoehl, Henrik Carlhoff, Pascal Kruse kein Tor/eine Vorlage, Gunnar Bandlow 0/1, Steven Gruhlke 0/1, Maik Schulz 2/0, Mirko Bardehle, Jan Kelbel, German Schlegel, Phillip Melchert, Christian Ciupka 2/3, Christian Hübner 2/0

U 15 putzt die Crocodiles B mit 22:2 weg

22:2 (6:1, 7:0, 9:1) bei den Crocodiles Hamburg B: Die U15-Eishockey-Spielgemeinschaft Timmendorf/Rostock hat auch ihre sechste Saisonpartie gewonnen und führt die Tabelle mit der Optimal-Punktzahl 18 deutlich an (93:9 Tore). Erfolgreichste Scorerin war Lina Ahrens mit zehn Toren und drei Vorlagen. In fünf Partien kam sie schon auf 29 Treffer und 17 Assists!

„Mir stand wieder einmal ein weitestgehend vollständiger Kader zur Verfügung“, informierte Trainerin Sarah Spieß. „Wir haben gute zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden. Dann lief die Scheibe sehr gut in den eigenen Reihen, und wir haben offensiv schön kombiniert. Wir müssen allerdings weiter an unserem Defensivverhalten arbeiten. Noch machen wir es den Gegnern in unserem Drittel zu einfach.“

Timmendorf/Rostock U 15: Jensen – Sach zwei Tore/eine Vorlage, Engert, Neumann 3/1, Klimach 1/0, Rocksien – Marlon Rudolphi, Schoknecht, Hayn 1/7, Lindstedt 1/5, Mai 3/2, Ahrens 10/3, Gösch 1/5

U 13 unterliegt nach Penaltyschießen

Die U13-SG Timmendorf/ Rostock musste sich im Spitzenspiel der SG Salzgitter/ Wolfsburg nach einem spannenden und engen Spiel mit 6:7 (2:2, 2:1, 2:3) nach Penaltyschießen geschlagen geben. Nach drei Siegen in drei Spielen war es die erste Niederlage des Teams von der Ostsee. Immerhin konnte es durch den späten 6:6-Ausgleich von Louis Frese vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit einen Punkt retten. Zwischenzeitlich hatte Timmendorf/Rostock mit 4:2 und 5:4 geführt.

„Das war ein super Nachwuchsspiel mit einem durchweg hohen Tempo. Beide Teams haben alles gegeben. Am Ende setzte sich die etwas glücklichere Mannschaft durch. So macht Eishockey-Schauen Spaß“, befand Jan Grabow, Vater von Spieler Jan Grabow.

Rostock/Timmendorf U 13: Jensen – Rocksien, Engel, Rißmann, Sach, Klimach – Ernst, Hertlen, Lichtenfeldt, Frese, Mache, Schaumlöffel, Grabow, Trenkenschuh, Zacher

Tore: 0:1 (5.), 0:2 (7.), 1:2 Frese (12.), 2:2 Rocksien (20.), 3:2 Frese (27./Vorlage: Klimach), 4:2 Frese (35.), 4:3 (35.), 4:4 (44.), 5:4 Rocksien (44.), 5:5 (49.), 5:6 (51.), 6:6 Frese (56./Rocksien)