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Laage Gelöste Stimmung auf dem Fliegerhorst Laage

Von Hans-Jürgen Kowalzik | 26.10.2011, 07:48 Uhr

Eine gelöste Stimmung herrschte gestern unter den 330 Zivilisten und 900 Soldaten des Jagdgeschwaders 73 "Steinhoff" und des Sanitätszentrums auf dem Fliegerhorst in Laage, nachdem das Bundesverteidigungsministerium bekanntgegeben hatte, dass der Standort erhalten bleibt und eine Zukunft hat.

"Wir sind sehr froh, dass die Entscheidung so ausgefallen ist, wir unsere Arbeit in Laage fortsetzen könne und damit auch für die Region wichtige Arbeitsplätze erhalten bleiben", sagte Oberstleutnant Gero von Fritschen, Kommandeur der fliegenden Gruppe des Jagdgeschwaders "Steinhoff". Auch die Angehörigen der Beschäftigten auf dem Fliegerhorst seien erleichtert, denn eine Grundnervosität habe es bei jedem vor dieser Entscheidung gegeben, so Gero von Fritschen weiter.

Und es gibt eine weitere gute Nachricht. Der Standort Laage erhalte, teilte von Fritschen mit, vom Flugplatz Trollenhagen eine so genannte Instandhaltungskomponente. Das seien weitere 30 Dienstposten für den Fliegerhorst.

Mit der weiteren Feinplanung erwartet der Kommandeur auch noch eine konkretere Festlegung, wie es mit dem "Eurofighter-Geschwader" weiter geht. Von Fitschen rechnet mit einer Entscheidung, ob Laage weiterhin "nur" ein Ausbildungsverband für den Eurofighter bleibt oder ob andere "Kernaufträge" hinzukommen.

Mit dem Erhalt des Fliegerhorstes Laage sei ebenfalls die Entscheidung gefallen, dass in Laage-Kroskamp der Regionalflughafen und die Flugschule, wenn es diese Unternehmen weiter so wollen, bestehen bleiben können, erklärte Gero von Fritschen weiter.