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Ein Artikel der Redaktion NNN

Glätteunfälle A19 bei Linstow Botschaftsauto Jemens überschlägt sich - drei Verletzte

Von Susan Ebel und Dirk Buchardt | 03.02.2019, 02:22 Uhr

Glätteunfälle am Abend auf der A19 bei Linstow. Frau schwer, Baby und Mann leicht verletzt. Kurz darauf weiterer Crash!

Der 35-jährige Mann war gegen 21:45 Uhr von Malchow/Berlin kommend in Richtung Rostock unterwegs, als er bei Straßenglätte und teils schneebedeckter Straße nach rechts von der Fahrbahn abkam. Laut Polizeiangaben war er mit der Witterung nicht angepasster Geschwindigkeit unteriwegs, worauf er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Der auf die Botschaft Jemens in Berlin zugelassenen VW Touran schlug zunächst auf dem Grünstreifen auf, hob ab und flog über den dahinter stehenden Wildzaun. Anschließend überschlug sich das Auto mehrfach und blieb auf der Seite liegen.

Helfer aus zwei herbeigeeilten Rettungswagen und ein Notarzt konnten den Mann sowie ein neun Monate altes Baby leicht verletzt retten. Die 28-jährige Mutter hingegen erlitt schwere Verletzungen. Alle drei wurden in die Güstrower Klinik gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Kurz nach dem Unfall gab das Innenministerium eine dringende Warnung heraus, wonach auf der Autobahn A19 zwischen Wittstock und der Anschlussstelle Laage in beiden Fahrtrichtungen mit extremer Glätte zu rechnen ist.

Dies bewahrheitete sich nur eine Stunde später auf erneut tragische Weise: Um 22:45 Uhr wurde die A19 zwischen Linstow und Krakow am See komplett gesperrt - dort hat sich ein weiterer Unfall mit mehreren zum Teil schwer verletzten Personen ereignet. Polizei und zwei Rettungswagen aus dem Müritzkreis sind zur Unglücksstelle unterwegs, weitere Infos folgen. Autofahrer sind zu äußerster Vorsicht aufgerufen!