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Bauvorhaben Grünes Licht für Rosengarten

Von Redaktion svz.de | 18.05.2018, 08:00 Uhr

Bürgerschaft beschließt Grundstücksvergabe an zwei Genossenschaften. Start für Mitte 2019 geplant.

Das gemeinschaftliche Bauvorhaben der Rostocker Wohnungsgenossenschaften Schiffahrt-Hafen (WGSH) und Marienehe im Rosengarten ist seit Mittwochabend besiegelt. Durch positiven Beschluss der Bürgerschaft kann die Stadt das Grundstück an die Investoren vergeben. Der Weg für neuen, modernen und bezahlbaren Wohnraum in der Rostocker Innenstadt ist damit frei.

„Unser großer Dank gilt der Stadt dafür, dass sie uns für dieses bedeutende Projekt das Vertrauen geschenkt hat“, betonen die WGSH-Vorstände Roland Blank und Andreas Lübcke. „Ebenso sehr freuen wir uns, dass wir mit der WG Marienehe einen Partner gefunden haben, der für die gleichen genossenschaftlichen Grundsätze steht.“ Gemeinsam solle der Standort Rosengarten nun für das genossenschaftliche Wohnen entwickelt werden – unter Beachtung der sozialen Verantwortung, bekräftigt Hans-Joachim Lüdemann, Vorstand der WG Marienehe.

Ein Rahmenkonzept für die Anlage steht bereits. Qualität und ästhetischer Einklang mit dem denkmalgeschützten Rosengarten seien demnach Pflicht für die avisierten vier Häuser mit jeweils vier bis fünf Etagen. Auf dem Areal entstehen insgesamt vier Wohnhäuser mit zirka 150 Wohnungen. Drei Wohnhäuser errichtet die WGSH, das vierte die WG Marienehe. „Für die Mitglieder unserer Genossenschaften werden zehn Prozent der Wohnungen zu einer Nettokaltmiete in Höhe von acht Euro pro Quadratmeter vermietet. Um der sozialen Verantwortung nachzukommen, werden weitere fünf Wohnungen für eine Nutzungsgebühr in Höhe von sechs Euro pro Quadratmeter zur Verfügung gestellt“, betonen die Vorstände beider Genossenschaften. Die WGSH plant außerdem die Integration eines großen, barrierefreien Kundenbüros.

Die konkrete Architektur soll nun in einem Wettbewerb von Architekturbüros gefunden werden. Eine Jury aus Stadtpolitikern, Ämtern, Architekten und den Bauherren wird unter allen Teilnehmern drei Preisträger benennen, aus denen wiederum die Bauherren ihren Favoriten für den Rosengarten wählen. „Das soll bis Ende September geschehen, dann kommt die Zeit der Anträge und hoffentlich Mitte 2019 der Baubeginn“, so Lübcke.