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Ein Artikel der Redaktion NNN

Guten Morgen, Rostock Aus grün wird rot

Von Anne Luttermann | 31.08.2021, 07:00 Uhr

Nicht nur Tiere können ein Ärgernis für das angepflanzte Gemüse auf dem Balkon werden, auch das Wetter und die Schwerkraft muss man beachten, findet Redakteurin Anne Luttermann.

Seit diesem Jahr habe ich mich der Zucht von Gemüse und Kräutern auf dem Balkon verschrieben. Nachdem die Petersilienernte von Erfolg gekrönt war und sich auch ein paar Möhren durchringen konnten, auf eine essbare Größe zu wachsen, warte ich noch verheißungsvoll darauf, dass die grünen Tomaten an den Stauden rot werden. Voller Stolz beobachtete ich die faustgroßen Früchte und hoffte, dass sie unbemerkt von Flugtieren zur vollen Reifen ranwachsen konnten.

Als Ärgernis stellte sich jedoch heraus, dass sich das Gewicht der Tomatenpflanzen durch die großen Früchte verlagert hatte und diese nun bei den kleinsten Windstößen umfallen. Durch den Aufprall verloren einige Pflanzen ihre noch grünen Köstlichkeiten. Gut gesichert mit Steinen und diversen Stützhilfen dürfen die restlichen Früchte weiter an den Stauden leben, während die abgefallenen und unreifen Tomaten ihre Röte in heimischen Wassergläsern finden dürfen.

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