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Handball Frauen der SG Motor Neptun jetzt Tabellenführer

Von Klaus-Peter Kudruhs | 15.11.2019, 15:31 Uhr

Der SV Warnemünde hilft mit seinem Sieg über Plau. Die Männer des SVW III und IV sowie von Empor II gewannen sämtlich.

Bezirksliga West der Frauen

SV Warnemünde II – Plauer SV 31:26 (16:6)

Die Wiedergutmachung des SVW II für die derbe 14:33-Pleite gegen Motor Neptun gelang zumindest vom Ergebnis her. Mit dem Spiel selbst, das einer Achterbahnfahrt glich, konnten die Trainer Britta Dombrowski und Henry Pingel sicherlich nicht ganz zufrieden sein. Erst mit neun Treffern am Stück (!) nach dem 4:5 (10.) hatten die Einheimischen das Sagen. Nach der Pause gab Warnemünde II die Übermacht jedoch immer mehr aus der Hand. Plau war in den zweiten 30 Minuten fünf Tore besser, kam aber auch dank der elf Treffer von Ramona Langhans nicht mehr vorbei.

SV Warnemünde II: Rosser, Lückemann – Ludwig, Sühr 4, Auris 2, Liefländer 7, Langhans 11/1, Köhler, Sperner, Schmidt 5, Schönberner 1, Gericke 1

SV Matzlow-Garwitz – SG Motor Neptun Rostock 16:25 (8:11)

Auch ohne Stammtorhüterin sowie die verletzte Hauptangreiferin Tina Medenwald (28 Treffer in drei Spielen) hatte Motor Neptun beim Letzten keine Probleme und ist jetzt alleiniger Spitzenreiter. Die Gäste nahmen nach dem 3:3 (9.) Fahrt auf. Entschieden war das Match mit dem 20:11 (45.).

„Gut war, dass sich fast alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintrugen. So waren wir deutlich gefährlicher, und der Druck auf unsere ‚Ersatzkeeperin‘ Ulrike Schulz, erstmalig nach Rückkehr in die Handball-Welt dabei, war nicht ganz so groß“, meinte Trainer Jürgen Woitendorf und lobte auch Carolin Wüstemann, die als Neuling gleich dreimal traf.

SG Motor Neptun: Ulrike Schulz – Degner 2, Richter 1, Hundemer 5/2, Russnak 3, Martin 5, Schubert 5, Ruthsatz 1, Wüstemann 3, Nicole Schulz

Bezirksliga Nord der Männer

SV Warnemünde III – Laager SV 03 24:19 (12:12)

Während der Sieger sieben Torschützen aufzuweisen hatte, lebten die Gäste zu sehr von Frank Elsner, der siebenmal traf. Die Abwehr des SVW III stellte sich gut darauf ein, führte schnell 6:1, spielte dann aber viel zu lässig. Entsprechend fiel die Pausenansage der Trainer Christian Stampke und Mathias Schwarz aus. Mit zwei Toren zum 14:12 (32.) begann Ken Leppin die Vorgaben nach dem Seitenwechsel gleich umzusetzen.

SV Warnemünde III: Buchwald, Eggert – Rickert, Stark 3/1, Brauer 3, Reichelt 1, Leppin 2, Alexander Reiser, Polkehn 4, Peters 3, Facklam, Hartwig, Wüstemann 8, Seemann

HC Empor Rostock II – HSG Uni II 27:24 (13:12)

Der amtierende Meister setzte sich „wohl auch durch einige Alternativen mehr auf der Bank“ durch, meinte Empor-II-Betreuer Klaus-Dieter Wiegratz und fügte hinzu: „Zudem war unsere Vertretung von allen Positionen torgefährlicher.“ Diese größere Durchschlagskraft kam aber erst in den Schlussminuten zum Tragen, als nach dem 24:24 (57.) Jan Hoffmann, Torsten Frahm und Lothar Goldschmidt die Tore zum Sieg warfen. Die HSG Uni konnte nur drei von acht Siebenmetern nutzen.

HC Empor II: Brümmer, Kroeger – Wilk, Strowald 4, Frahm 8, Lothar Goldschmidt 3/1, Marner 1, Jaunich 5, Hoffmann 3, Purbst, Steinhagen 1, Bockhahn, Konopka 2

HSG Uni II: Quakernack – Fehringer 6, Engel, Weber 1, Schmidt 3/1, Menzel 5/2, Scherf 1, Schulze 2, Schröder 6

SV Warnemünde IV – Ribnitzer HV II 31:22 (14:13)

Die bessere spielerische Anlage und höhere Angriffskraft setzten sich durch. Bis zum 14:9 (26.) lief alles nach den Vorstellungen von SVW-IV-Trainer Detlef Godomski. Dann aber gab es etliche Schaltpausen in der Defensive, und vorne wurde nicht mehr getroffen. Die Schlussphase mit fünf Treffern am Stück nach dem 26:22 (53.) rückte alles wieder gerade.

SV Warnemünde IV: Hamann, Meyer, Kotzauer – Wienke, Schmeling 1, Holtz 1, Maske 2, Hansen 8, Rahtkens, Manthe, Christian Brüdigam 2, Haufe 9, Philipp Brüdigam 2, Stölken 6/2