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Handball Rostocker HC schlägt Meister VfV Spandau mit 21:20

Von Klaus-Peter Kudruhs | 22.09.2019, 19:51 Uhr

Bei dem Kraftakt bis zu den zwei „Big Points“ parierte Torhüterin Keeperin Sara Peters zwei Siebenmeter.

Die Handball-Frauen des Rostocker HC gewannen das Spitzenspiel der Oberliga Ostsee-Spree vor 150 Zuschauern in der Fiete-Reder-Halle Marienehe gegen den amtierenden Meister VfV Spandau mit 21:20 (13:9).

„Unsere Vorteile lagen in der Abwehr. Hinzu kam in der ersten Hälfte eine größere Angriffswirkung unsererseits. Einziger Kritikpunkt war, dass wir in der Schlussphase wieder anfingen, quer zu spielen“, sagte Trainerin Ute Lemmel.

Zunächst hatten die Gäste einen kleinen Tick mehr vom Spiel, legten nach dem 2:1 für den RHC bis zum 7:6 (14.) immer vor. Dass der Rückstand der Rostockerinnen nicht größer wurde, lag an der guten Defensivarbeit.

In einer gerade auch aufgrund vieler kleiner Nickligkeiten auf beiden Seiten intensiven Partie zeigten sich die Einheimischen dann bis zur Pause deutlich nervenstärker. Besonders Antonia Fränk war dabei mit vier verwandelten Siebenmetern auf der Höhe der Anforderungen. Auch Torfrau Sara Peters zeichnete sich aus, als sie u. a. einen Strafwurf parierte, einen zweiten später (44.).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich in der Spielweise beider Mannschaften nichts. In der Abwehr wurde mit „Mann“ und Maus verteidigt, und im Vorwärtsgang passierte wenig. So hielt der RHC die Berlinerinnen bis zum 18:14 (50.) weiter auf Abstand, machte jedoch aus mehrfachem Überzahlspiel einfach zu wenig. Auch beim 20:17 (54.) war für die Dolphins noch alles im grünen Bereich. Aber Spandau kam auf 20:19 heran. Das Tor zum 21:19 (59.) von Nicole Rotfuß war da Gold wert. Spandau konnte nur noch einmal verkürzen.

Rostocker HC: Sara Peters, Nadine Berger – Victoria Schlegel 2/2, Lea Dallinger 2, Carolin Kordt, Liza Johannisson, Celin Kellert 2, Frances Krüger 3/1, Lena Bunke 1, Alexandra Rohde, Sophie Powierski 2, Hanna Strack 1, Antonia Fränk 5/4, Nicole Rotfuß 3