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Rostock Hansa-Kino: Eigentümer plant Zukunft

Von Juliane Hinz | 16.05.2013, 08:15 Uhr

Ins Rostocker Hansa-Kino könnte bald wieder Leben einkehren.

Zwar steht noch immer nicht fest, wer der künftige Mieter sein wird. Aber zumindest gibt es schon eine Vorstellung davon, wie die Nutzung gestaltet werden könnte, teilt Eigentümerin Marlis Kieft mit. "Einzelhandel, Büros, Gastronomie und Wohnungen sind vorstellbar", sagt Kieft. Bevor es an die Vermarktung der Immobilie gehen kann, sind die Eigentümer derzeit mit Architekten im Gespräch. Die genaue Quadratmeterzahl soll ermittelt werden. "Der große Saal ist ja sehr hoch", so Kieft. "Darum überlegen wir, hier eine Zwischendecke einzuziehen."

Seit Juli vergangenen Jahres ist das traditionsreiche Hansa-Kino in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt geschlossen. Die Cinestar-Gruppe, die den Filmpalast betrieb, gab als Grund die Kosten an. Denn die Säle hätten auf eine neue Technik umgerüstet werden müssen. Für 3D und Silberleinwand insgesamt 120 000 Euro pro Saal - das sei zu teuer in Anbetracht der mäßigen Besucherzahlen, hieß es. Noch bis Jahresende lief dann der Mietvertrag.

Schon vorab, im Dezember 2011, war der Untermietvertrag mit dem Lichtspieltheater Wundervoll beendet worden. Seither ist die weitere Nutzung des Hansa-Kinos offen. Dass es kein Lichtspielhaus werden würde, hatte Kieft aber bereits angekündigt.