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Handball HC Empor am Freitag in Altenholz in Duell mit Brisanz

Von Bernd-Dieter Herold | 10.10.2019, 17:26 Uhr

Das Spiel der 3. Liga Nord-Ost beginnt 20 Uhr. Vor allem für Ole Diringer und Jonas Ottsen ist es ein besonderes Match.

Die Altenholzer Edgar-Meschkat-Halle war für den HC Empor – ob seit 1993 in der 2. oder seit 2017 in der 3. Liga – schon immer ein heißes Handball-Pflaster. In 18 Partien konnten die Rostocker lediglich in fünf Fällen das Parkett als Sieger verlassen. Zuletzt im März gab es eine 20:27-Niederlage. Freitag ab 20 Uhr (live auf Sportdeutschland.TV) wollen sich die Gäste nicht wieder von den „Wölfen“ zerreißen lassen.

Für TSV-Urgestein Ole Diringer und Jonas Ottsen (der ab Januar den VfL Lübeck-Schwartau verstärkte) wird es ein besonderes Match sein. Sie trugen vor dem Wechsel an die Warnow das Trikot der Schwarz-Gelben, wissen um das besondere Flair in der im Ortsteil Stift gelegenen Halle, kennen Stärken und Schwächen der einstigen Mitspieler. „Das wird eine sehr knifflige Aufgabe“, weiß das Rückraum-Duo. Aber auch Thore Jöhnck, der 2017/18 gemeinsam mit Leon Mehler das Tor des HCE hütete, kennt seine ehemaligen „Pappenheimer“ aus dem Effeff.

Im Duell mit dem Tabellenfünften liegt viel Brisanz. Das geht schon aus den Worten von TSV-Coach André Lohrbach hervor: „Wir wollen dem Nord-Meister mit unserer jungen Sieben zeigen, dass wir guten Handball spielen können. Zuletzt beim 30:27 gegen Bernburg setzte es zwar viele Fahrkarten, doch über die erste und zweite Welle waren wir echt gut. Das ist eine richtige Waffe.“

Und nicht nur hierin ist der Gastgeber stark. Mannschaftliche Geschlossenheit und Gefahr von allen Positionen sind seine Trümpfe. Der linke „Flitzer“ Malte Voigt brachte es in den zurückliegenden vier Partien auf 35 Tore. Auch aus dem Rückraum – hier erhielt Sven Ehrig eine Einladung zur U20-Nationalmannschaft – wird viel Druck ausgeübt.

Alles Zeichen, dass sich Rostocks Defensive gegenüber den Remis gegen Vinnhorst (H/28:28) und Burgdorf II (A/29:29) wieder geschlossener präsentieren, der Angriff die technischen Fehler reduzieren muss. In dieser Hinsicht hatte Trainer Till Wiechers unter der Woche einiges zu besprechen.

Fraglich ist der Einsatz von Tim Völzke in Folge einer Leistenprellung.