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Handball Bitte nicht noch einmal so spannend!

Von Bernd-Dieter Herold | 05.09.2019, 19:38 Uhr

Die Empor-Handballer empfangen Sonntag in der Ospa-Arena die HSG Ostsee N/G, die ihnen 2018 enorme Probleme bereitete.

„Macht es nicht noch einmal so spannend“, möchte dem Handball-Drittlisten HC Empor angeraten werden, wenn es am Sonntag (16.30 Uhr Ospa-Arena) gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz geht.

Rückblende: Im November 2018 hatten die Ostholsteiner den Rostockern beinahe die Butter vom Brot genommen. Sie führten in der 43. Minute 26:17, vier Umdrehungen weiter noch immer 26:19, ehe ein fulminanter Endspurt mit dem „goldenen“ Tor zum 28:27 durch Felix Mehrkens dem HCE noch den achten Heimerfolg in Serie sicherte.

„Wir werden die HSG in keiner Weise unterschätzen“, sagt Trainer Till Wiechers. Es zählt nicht, dass die Gäste nach Niederlagen beim SC Magdeburg II (17:26) und gegen den SV Anhalt Bernburg (25:26) bisher noch ohne Pluspunkt sind. Die neuformierte Sieben von Coach Stephan „Tiffy“ Schlegel will dem Nord-Meister der vergangenen Saison wieder einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern.

Dafür sprechen die Qualitäten des Spiritus rector Alexander Mendle. Im Vorjahr vernaschte er Rostocks Defensive nach Strich und Faden, war mit seinen 13 Treffern nicht zu stoppen.

Ähnlich effektiv agiert die HSG auf den Außenbahnen. Da geht über den linken Flügelflitzer Ben Jarik nicht nur im Tempogegenstoß die Post ab, sondern er überzeugt auch im Eins-gegen-Eins.

Der HCE kann erneut nicht mit voller Kapelle in die Partie gehen. Neben den Langzeitverletzten Stefan Wilhelm – wird wohl Mitte November wieder einsatzfähig sein – und Robin Breitenfeldt fehlen weiter Ole Diringer (Einblutung Oberschenkel) sowie nach Leisten-Operation Torwart Robert Wetzel. Für Letzteren rückt der A-Jugendliche Willi Langer nach. Zur Verfügung stehen Tim Völzke und Jonas Ottsen, die angeschlagen waren.