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Handball Empor in Hildesheim gewogen und für zu leicht befunden

Von Bernd-Dieter Herold | 20.10.2019, 21:57 Uhr

Mit dem 26:30 gab es am Sonntag die erste Saisonniederlage für die Rostocker in der 3. Liga Nord-Ost.

Gewogen und für zu leicht befunden: Durch ein 26:30 (12:13) bei Eintracht Hildesheim hat der HC Empor Rostock in der Nord-Ost-Staffel der 3. Handball-Liga seine erste Niederlage kassiert. Entscheidend für den Doppelpunktverlust waren vor allem die ersten fünf Minuten nach der Pause. Die Gäste brachten im Angriff wenig zustande, während Hildesheim auf 17:12 davonzog.

Beim 14:19 (38.) versuchte Gäste-Cheftrainer Till Wiechers per Auszeit noch eine Wende zu geben. Seine Schützlinge kämpften sich auch mehrfach auf drei Tore heran, stellten sich mit einer schlechten Chancenverwertung und technischen Fehlern aber selbst immer wieder ein Bein. Auch besaß die Eintracht in Leon Krka den besseren Schlussmann.

Dabei hatten die Männer um Kapitän Robert Wetzel die Partie in der ersten Halbzeit offen gestaltet. Zwar bekamen sie in der Anfangsphase den Rückraum-Rechten der Eintracht, Maurice Lungela, nicht in den Griff – beim 4:2 (5.) hatte der Linkshänder Robert Wetzel bereits drei Tore eingeschenkt. Doch Empor festigte sich, ließ fünf Minuten keinen Treffer mehr zu und zog meist über Nick Witte mit 5:4 in Front.

Hildesheim erzielte beim 7:6 (13.) den ersten von drei Vorpausentreffern in das verwaiste Gehäuse der Blau-Gelben. Als dann noch Keeper Leon Krka das Spiel der Männer von der Warnow mit einem zusätzlichen Feldakteur zum 10:7 (18.) der Niedersachsen nutzte, nahm Wiechers Auszeit. Für Wetzel kam Leon Mehler.

Stefan Wilhelm feierte nach elfmonatiger Pause sein Comeback.

Die Maßnahmen fruchteten: 10:10 binnen drei Minuten. Doch dann kam die Pause, die dem HCE nicht zu bekommen schien…

Hildesheim: Krka 1, Lefan – Zakrzewski, Schieb 4, Berthold 1, John, Lungela 3, Gruszka 7, Depping, Schröder, Tzoufras 4, Wiebe 1, von Hermanni 2/1, Kordas, Ehlers 7

Rostock: Wetzel, L. Mehler – L. Witte 1, Ottsen 4, Wilhelm, Schütze 1, Völzke 1, D. Mehler, N. Witte 10/4, Asmussen 2, Haasmann, Zboril, Tobeler, Mehrkens 1/1, Kohnagel 3, Diringer 3

Siebenmeter: Hildesheim 1/1, Rostock 6/5

Zeitstrafen: Hildesheim 4, Rostock 6 Minuten

Schiedsrichter: Krüger/Schmidt (beide Flensburg)

Zuschauer: 1328