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Handball Die knifflige Aufgabe souverän gemeistert

Von Bernd-Dieter Herold | 01.09.2019, 14:52 Uhr

Dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit setzen sich die Männer des HC Empor beim HSV Hannover mit 31:27 durch.

Die ersten Auswärtspunkte sind im Kasten. Dank einer Steigerung in den zweiten 30 Minuten hat der HC Empor Rostock die knifflige Aufgabe beim HSV Hannover mit 31:27 (12:11) souverän gemeistert.

„In der ersten Halbzeit hätten wir uns bereits stärker absetzen können. Leider haben meine Spieler ein paar Chancen zu viel ausgelassen“, sagte Chefcoach Till Wiechers.

Stimmt auf den Punkt, denn Nick Witte (2) und Felix Mehrkens „versemmelten“ die ersten drei Siebenmeter. So war es nicht verwunderlich, dass sich der ohne Keeper Robert Wetzel (Leistenverletzung) antretende Nord-Ost-Drittligist von der Küste nicht freischwimmen konnte, die Gastgeber über die Stationen 4:5 (14.), 9:7 (23.) und 9:9 (25.) ständig auf Tuchfühlung blieben.

Nach dem Wechsel fanden die Rostocker mehr Lösungen gegen den offensiv ausgerichteten Abwehrriegel der Anderter. Zudem packte neben dem weiter sicher parierenden Leon Mehler auch die Defensive kräftiger zu. Hieraus gelangen dem HCE viele Ballgewinne. „Dadurch konnten wir uns mit einfachen Toren aus der zweiten Welle einen Vorsprung erarbeiten“, resümierte der 36-jährige Wiechers. So setzte sich Empor vom 17:16 (39.) binnen vier Minuten auf 21:17 ab. Das rief HSV-Trainer Stephan Lux mit einer Auszeit auf den Plan. Viel änderte sich auf dem Parkett der Mistorfer Sporthalle aber nicht. Der Drops war gelutscht. Die Gäste kontrollierten jetzt die Partie.

Hannover: Lange, Götz – Bausch 1, Benckendorf 4/2, Forst 2, Haase, Klages 2, Krebs, Labitzke 4, Mertens, Muscheiko 1, P. Müller 3, Pichiri 1, R. Müller, Quedenbaum 3, Schenker 3/1

Rostock: L. Mehler, Langer – Asmussen 3, Haasmann 2, Kohnagel 1, D. Mehler 1, Mehrkens, Ottsen 7, Schütze 2, Steidtmann 5, Tobeler 2/2, Völzke, N. Witte 4, L. Witte 2, Zboril

 Siebenmeter: Hannover 6/3, Rostock 5/2

Zeitstrafen: je 6 Minuten

Schiedsrichter: Fuß/Olsok (beide Leipzig)

Zuschauer: 400