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Handball HC Empor im DHB-Pokal gegen den Oranienburger HC

Von Bernd-Dieter Herold | 18.06.2019, 17:11 Uhr

Der Sieger trifft am nächsten Tag auf den Gewinner der Partie zwischen GWD Minden und dem ASV Hamm-Westfalen.

Die 13-fache Deutsche Meisterin im Säbelfechten Anna Limbach (TSV Bayer Dormagen) hat dem HC Empor für die 1. Runde im Pokal des Deutschen Handball-Bundes eine lösbare Auftakt-Aufgabe beschert. Die Rostocker treffen am 17. August in einem der 16 Erstrundenturniere auf ihren Drittliga-Konkurrenten Oranienburger HC. In der zweiten Gruppenpartie kommt es zum Lokalderby zwischen GWD Minden (14. der 1. Bundesliga) und ASV Hamm-Westfalen (Vierter der 2. Bundesliga). Die Sieger der beiden Begegnungen ermitteln einen Tag später den Achtelfinal-Teilnehmer.

Den DHB-Pokal-Regularien entsprechend liegt das Austragungsrecht bei den unterklassigen Mannschaften HC Empor und Oranienburg. Dass die Hansestädter davon Gebrauch machen, ist nicht zu erwarten. Vereins-Chef Tobias Woitendorf hatte bereits im Vorfeld der Auslosung in Düsseldorf gesagt: „Finanzieller und organisatorischer Aufwand übersteigen die Erwartungen an den Ertrag.“ Der ausrichtende Verein muss die Erlöse aus dem Ticketverkauf teilen und sich sogar an den Reise- und Unterkunftskosten der Teams beteiligen. Da ist ein Minus vorprogrammiert.

In der Tat reißt die Gruppeneinteilung keine Handball-Fans vom Hocker. Selbst die Ospa-Arena wäre noch eine Nummer zu groß.

Rein sportlich hat der HCE, der das Heimrecht den Oranienburgern angetragen hat, ein gutes Los gezogen. Der OHC ist bezwingbar, und selbst gegen Minden oder Hamm wären die Blau-Gelben mit ihrer punktuell verstärkten Mannschaft nicht ohne Chance.

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