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Handball Den Schwung der „rauschenden Ballnacht“ mitnehmen

Von Bernd-Dieter Herold | 05.12.2019, 19:15 Uhr

Nach dem 33:26 gegen Tabellenführer Dessau-Roßlau empfangen die Männer des HC Empor am Freitag den 1. VfL Potsdam.

Konzentration hochhalten, nachlegen, gegen den 1. VfL Potsdam (Freitag 19.30 Uhr Ospa-Arena) den nächsten „Zweier“ einfahren – vor dieser Aufgabe stehen die Handballer des HC Empor Rostock nach der „berauschenden Ballnacht“ beim 33:26 gegen den Spitzenreiter der 3. Liga Nord-Ost, Dessau-Roßlauer HV.

„Den Schwung wollen wir mitnehmen und uns die verbesserte Ausgangsposition nicht aus der Hand nehmen lassen“, sagt Kapitän Robert Wetzel.

Das muss auch das Ziel sein, zumal die Brandenburger so etwas wie die Mannschaft der Stunde sind. Nach dem 7. Spieltag mit 3:11 Punkten noch Vorletzter, rappelten sie sich folgend mit beeindruckenden 12:2 Zählern aus dem Keller. Wie der HCE (26:30 in Hildesheim) haben die „Adler“ das letzte Mal am 9. Spieltag verloren – 28:29 in Altenholz.

„Das wird erneut eine hammerschwere Aufgabe. Wiederum müssen wir beste Performance zeigen“, sagt der Rostocker Cheftrainer Till Wiechers.

Pari-pari steht es in den bisher vier Aufeinandertreffen beider Teams in Liga drei. Auf eigenem Parkett gewannen die Blau-Gelben im November 2018 nach einer bis zuletzt umkämpften Partie gegen die Potsdamer um ihren überragenden Regisseur Yannik Münchberger mit 26:23. Im Jahr zuvor unterlagen sie mit 21:23. Vor allem die 3-2-1-Deckung der Rand-Berliner hatte es dem HCE nicht einfach gemacht.

In der „Beton-Abteilung“ der Sanssouci-Städter stehen mit Christian Schwarz ein echter und mit Norman Flödl ein Wahl-Rostocker aus Zweitliga-Zeiten.

„Ich freue mich auf das Spiel, kenne ja in der Ospa-Arena jeden Zentimeter und werde sicher einige frühere Kumpel treffen“, sagt „Flödi“. Er war 2017 nach dem Abstieg zum HC Elbflorenz nach Dresden gewechselt und heuerte in der neuen Saison beim 1. VfL an: „Nach über acht Jahren Fernbeziehung mit meiner Freundin war das notwendig. Zudem wurde mir eine berufliche Perspektive geboten“, so der nun in Berlin-Friedenau lebende 30-Jährige.