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Bauvorhaben Heinrich-Heine-Schule wird saniert

Von MAPP | 26.07.2018, 08:00 Uhr

Anbau soll mehr Platz bieten und barrierefrei sein.

In knapp zwei Wochen rücken auf dem Schulhof der Heinrich-Heine-Grundschule Baumaschinen an. „Dann starten die Arbeiten zur Sanierung des alten Gebäudes und der Abriss vom Hortgebäude und des ehemaligen Gasdruck-Regelhäuschens“, kündigt Schulamtsleiter Martin Meyer an. Auf die Sanierung der Schule hoffen alle seit 2011/2012.

Auf der Fläche des Schulhofes zur Schulstraße entsteht ein Ergänzungsbau nach den Plänen des Architekturbüros Matrix. „Die Herausforderung bei dem Projekt war auch die Verknüpfung vom Alt- und Neubau“, sagt Architekt Claus Sesselmann. Die beiden Gebäude werden miteinander verbunden, der neue Fahrstuhl ist auch für beide Seiten nutzbar und schafft die ersehnte Barrierefreiheit. „Ein weiteres Plus ist die Schaffung einer Mensa, die es so auch nicht gegeben hat“, sagt Sesselmann. Die bisherige Aula wird zu Klassenräumen umgebaut“, ergänzt der Architekt. „Die Mensa kann zwar ein Bürgergemeinschaftszentrum nicht ersetzen, aber es bietet Platz für außerschulische Veranstaltungen“, sagt Schulamtsleiter Martin Meyer. Im Neubau entstehen weiterhin sechs Fachkabinette für Werken, Musik und andere Fächer der Grundschule. Der Hort befindet sich künftig im Altbau.

Baulich greift der Neubau einige markante Dinge vom Altbau auf. Zum Beispiel die Bossenstruktur der alten Fassade spiegelt sich auf moderne Weise am Ersatzbau in der Schulstraße wieder. „Es gibt auch künftig eine Putzfassade und Hochformatfenster“, sagt Sesselmann.

Das Vorhaben kostet sieben Millionen Euro. „Wir haben Glück, dass 75 Prozent der Kosten förderfähig über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (Efre) sind“, sagt Friedhelm Meyer vom Bereich Controlling beim städtischen Eigenbetrieb KOE.

Der Schulhof wird später gestaltet. Details, wie das derzeitige grüne Klassenzimmer, bleiben. „Die Fläche wird komplett saniert, die Schulleitung wurde in alle Absprachen einbezogen“, betont Schulamtsleiter Meyer. „Als Fertigstellungstermin ist 2020 ins Auge zu fassen“, betont er. Allerdings geht ein Rückzug nur während der Winter- oder Sommerferien. Die Containerschule in der Parkstraße ist ein vollwertiger Ersatz für die 234 Schüler. Die Schule ist auch künftig zweizügig, eine Dreizügigkeit ist hier und da möglich“, so der Schulamtsleiter.