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Ein Artikel der Redaktion NNN

Pflege des Jantzen-Grabs „Hilfe ist Herzenssache“

Von MAPP | 19.08.2018, 16:00 Uhr

Kristian Maßalsky aus Warnemünde will das Jantzen-Grab ehrenamtlich pflegen.

Der Zustand des Stephan-Jantzen-Grabes ist im Ortsbeirat kritisiert worden. „Dem Amt fällt es aus Gründen der Personalstärke schwer, dieses wichtige Zeugnis der Warnemünder Geschichte zu jeder Zeit in einwandfreiem Zustand zu halten“, übermittelte Ortsamtsleiterin Franka Teubel in der jüngsten Ortsbeiratssitzung. Spontan stand in dieser der Warnemünder Kristian Maßalsky auf.

„Ich habe mich jetzt mit dem K&K-Reinigungsservice in Warnemünde angesiedelt und würde die Pflege ehrenamtlich übernehmen“, hat er öffentlich versprochen. Bei den Worten hat er es nicht belassen. Er ist unbürokratisch auf eigene Faust rausgegangen, hat dort gefegt, Unrat und Unkraut beseitigt. „Das werde ich zu 90 Prozent selber übernehmen“, kündigt der 32-Jährige an, der auch gerade wieder mit seiner Frau in Warnemünde eine Wohnung in der Nähe des Parks bezieht. „Diese Hilfe ist für mich eine Herzenssache“, erzählt er. „Ich finde den Gedanken der Seenotrettung wichtig, habe Respekt vor der Leistung von Stephan Jantzen, der ja der Pionier dieses Rettungswesens ist – und das mit ganz einfachen Mitteln und ganz viel Mut“, sagt Michalsky voller Respekt. Als Segler weiß er um die Wichtigkeit der Arbeit der Seenotretter und würde auf seine Weise helfen.

„Als ich Grundschüler war, wurde die Grabstätte eingeweiht, da war ich dabei und es hat mich beeindruckt, was ich über Jantzen erfahren habe“, sagt er.