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Fußball Pastow erstmals im Landespokal-Viertelfinale

Von Peter Richter | 18.11.2018, 13:52 Uhr

Verbandsligist Pastow zog ins Viertelfinale des Landespokals ein. Ausgeschieden sind der Rostocker FC und Sievershagen.

Der SV Pastow steht im Viertelfinale des Fußball-Landespokals um den Lübzer Pils Cup:

SV Friedrich Ludwig Jahn Neuenkirchen – SV Pastow 1:3 (0:1)

Heiner Bittorf (Pastow): Wenn man in der ersten Halbzeit mit einem Elfmeter die Chance zum 2:0 hat, muss man die annehmen (Johannes Grahl scheiterte kurz vor der Pause am Keeper der Gastgeber – d. Red.), sonst baut man den Gegner auf. Neuenkirchen erzielte dann auch durch eine verschlafene Aktion unsererseits das 1:1. Danach ging es in einem Hochspannungs-Spiel bis zum Schluss nur noch ums Weiterkommen oder Blamieren. Die Fallhöhe war enorm, doch wir haben diese schwierige Situation gemeinschaftlich gelöst. Der Landesligist hat uns alles abverlangt, wir kassierten auch erstmals nach 736 Minuten wieder ein Gegentor, aber wir schrieben Vereinsgeschichte: Zum allerersten Mal erreichte der SV Pastow im Landespokal das Viertelfinale, und das macht uns stolz.

Pastow: Zimmermann – Rudlaff (86. Wiek), Laudan, Kunze (89. Bockholt), Grahl, Schumski, Reimer, Mansour, Wandt, Schindel, Römer (61. Kaminski)

Tore: 0:1 Schumski (17.), 1:1 Woesner (55.), 1:2 Grahl (71.), 1:3 Grahl (84.)

1. FC Neubrandenburg 04 – Rostocker FC 2:0 (0:0)

„In der ersten Halbzeit standen wir gut, setzten alles perfekt um, machten das Spiel. Nach gut einer Stunde blieb Stefan Person extra weg, als sich der Neubrandenburger Kliefoth den Ball zu weit vorlegte, aber der stolperte so geschickt über seine eigenen Füße, dass der junge Schiedsrichter meinte, Kliefoth wäre berührt worden. Der Referee ließ sich von den Emotionen anstecken, die aufkamen, als nach zwölf, 13 Minuten Anton Müller von hinten umgesenst wurde, dass es rauchte, und es dafür nicht mal Gelb gab. Durch die unglückliche Elfmeter-Entscheidung zu einem Zeitpunkt in Rückstand zu geraten, als wir mehr vom Spiel hatten und ich nicht das Gefühl hatte, der Gegner könnte ein Tor schießen, war schon sehr bitter für uns. Am Ende sind wir nach einem Ballverlust im Spielaufbau noch in einen Konter gelaufen“, berichtete Andreas Waschk, für den mit dieser Partie seine Tätigkeit als Interims-Coach der RFC-Verbandsliga-Truppe endete.

Rostocker FC: Werk – Rahmig (86. da Silva Freitas), A. Müller, Krause (75. J. Richter), Mosch, Person, Pett, P. Nehls (75. Maletzke), Chr. Rosenkranz, Dojahn, Grube

Tore: 1:0 Fischer (64./Foulelfmeter), 2:0 Schultze (88.)

Gelb-Rot: 90. Neubrandenburg

Sievershäger SV – Mecklenburg Schwerin 0:5 (0:2)

Andreas Seering (Sievershäger SV): Wir wollen erfrischenden Offensivfußball spielen, und das machen die Jungs ganz ordentlich – warum also soll ich ihnen für so ein Spiel was anderes beibringen?! Die Schweriner nutzten ihre Tormöglichkeiten eiskalt, und das war der entscheidende Unterschied. Das 0:1 fiel aus Abseitsposition. Das ist eine Schlüsselszene gewesen, in der uns das nötige Glück fehlte. Angesichts unserer Chancen hätten wir den Gästen Angst machen können, aber wir brauchen zuviele für ein Tor. Uns fehlt der Knipser, auch in der Liga. Machen wir kurz nach der Pause das 1:2 (Riesenchance für Michael Stammer nach nicht mal 30 Sekunden, im Gegenzug fällt das 0:3, und dann rennt der SSV noch zweimal ins offene Messer – d. Red.), wird das ein ganz anderes Spiel. Denn wir sind körperlich gut drauf, lassen ja kaum nach. Insgesamt zeigten wir eine gute Leistung. Es war keine einseitige Partie.

Sievershäger SV: Riemenschneider – Krause, Utes, Fischer – Zeller (77. Schlensog), Arndt (83. Biemann), Kords, Pisarski – Kunstmann – Stammer, Krohn (77. H. Müller)

Tore: 0:1 Witkowski (15.), 0:2 Reuter (30.), 0:3 Reuter (47.), 0:4 Reuter (55.), 0:5 Reuter (56.)

Sonstiges: Der Sievershäger Keeper Tim Riemenschneider hält einen von ihm selbst an Bahtic verursachten Foulelfmeter von Zotke (76.)