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Warnemünde Jantzen-Park unter Denkmalschutz?

Von MAPP | 21.11.2014, 11:00 Uhr

Amt will den Status des ehemaligen Friedhofs ändern

Das Denkmalpflegeamt will den Stephan-Jantzen-Park unter Denkmalschutz stellen. „Das ist für den Park eine zusätzliche Schutzglocke", so Grünamtsleiter Dr. Stefan Neubauer bei der Grünen Runde gestern. In dem Zusammenhang will er mit speziellen Gabionensteinen auch die früheren Grenzen des Parks markieren.

Zu den weiteren Überlegungen gehört es, die Hauptallee als Verlängerung des Strandweges zu entwickeln. Hier sind im vergangenen Jahr einige Bäume dem Orkan „Xaver“ zum Opfer gefallen. Auch die historischen Grabsteine, die es hier noch aus der Zeit des alten Friedhofs gibt, sollen in das Parkdenkmal integriert werden. Einige der Grabsteine müssten aufgearbeitet werden, dafür fehlt allerdings Geld. Sponsoren und Förderer werden gesucht. „Allerdings ist das ein großer bürokratischer Akt“, sagt Neubauer.

Um Korruptionsverdacht auszuschließen, dürfen die Rostocker Ämter keine Spenden annehmen, auch wenn die Mittel benötigt würden. „Ich werde bei der Stadt nachfragen, ob es einen Weg gibt, auf juristisch sauberem Weg Spenden dafür einzuwerben“, sagt Ortsbeiratsvorsitzender Alexander Prechtel (CDU). Hans-Joachim-Richert vom gemeinnützigen Warnemünde-Verein will den zusätzlichen bürokratischen Aufwand nicht noch mit übernehmen. „Der Warnemünde-Verein ist der Träger vom Stromkreis, mehr nicht und weniger auch nicht“, sagt er.

Einverstanden sind alle Mitglieder der Grünen Runde, dass der öffentliche Arbeitseinsatz im April im Stephan-Jantzen-Park sein soll. Vorläufiger Termin ist der 25. April.