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Tischtennis Jarno Dümmer holt den entscheidenden Punkt

Von André Gericke | 22.10.2019, 17:41 Uhr

… zum 9:6 der Herren des TSV Rostock Süd bei Hertha BSC Berlin III. Das Heimspiel gegen Germania Schnelsen endete 6:9.

Die Herren des TSV Rostock Süd haben es verpasst, die Tabellenführung in der Tischtennis-Oberliga Nord-Ost zu übernehmen. Zwar gewannen die Ostseestädter ihr Spiel bei Hertha BSC Berlin III mit 9:6, doch verpatzten sie den Heimauftritt gegen Germania Schnelsen mit 6:9. Mit jetzt 6:2 Punkten sind die Südler weiterhin Zweiter.

„Vor dem Wochenende hätten wir am liebsten vier Punkte geholt, doch am Ende muss man sagen, dass wir mit dem einen Sieg schon zufrieden sein müssen. Denn das Spiel in Berlin hätten wir auch verlieren können“, sagte Teamsprecher Mathias Wähner.

Dabei begann das Duell mit Schnelsen vielversprechend. Der TSV Süd gewann zwei der drei Doppel. Zudem holten Tomasz Rakowski, Chris Rehberg und Til Puhlmann ihre ersten Einzel – 5:3.

Doch die nächsten Partien gingen verloren, davon Rakowski sowie Felix Schmidt-Arndt jeweils mit 2:3 – gesamt 5:7.

Zwar verkürzte Rehberg auf 6:7, aber Puhlmann (2:3) und Jarno Dümmer (0:3) gaben ihre folgenden Begegnungen ab. Damit war die Niederlage besiegelt.

„Wir haben im zweiten Einzel-Durchgang, wenn über Kreuz gespielt wird, zu wenige Punkte geholt. Dann kann man auch nicht gewinnen“, so Wähner weiter.

Am nächsten Tag traten die Rostocker bei Hertha BSC Berlin III an.

Erneut holte Süd zwei Doppel und legte nach Einzel-Siegen von Rakowski und Daniel Jokiel zum 4:1 nach. Doch die Gastgeber glichen zum 4:4 aus, ehe Puhlmann sowie die beiden Polen den TSV Süd wieder in Front brachten – 7:4 . Abermals kam Hertha BSC III heran (7:6), aber die Youngster Puhlmann (3:2 nach 1:2) und Dümmer (3:1) machten den Teamerfolg perfekt. Für den 16-jährigen Jarno Dümmer war es der erste Einzel-Erfolg in der Oberliga.

„Es war ein enges Duell und hätte auch andersherum ausgehen können. Bei einigen Einzeln lagen wir schon zurück. Die hätten am Ende nicht unbedingt kommen müssen. Toll ist natürlich, dass Jarno den entscheidenden Punkt geholt hat. Durch den Erfolg im Doppel hatte er schon etwas Selbstvertrauen getankt und gemerkt, dass die anderen Spieler auch nur mit Wasser kochen“, erklärte Mathias Wähner.