Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion NNN

Handball „Klassentreffen“ am Sonntag beim HC Empor

Von Bernd-Dieter Herold | 24.10.2019, 17:08 Uhr

Die Rostocker Männer haben in der Ospa-Arena den Oranienburger HC und mit ihm gleich vier alte Bekannte zu Gast.

Wenn der HC Empor Rostock (3./14:4) am Sonntag um 16.30 Uhr in der Ospa-Arena am 10. Spieltag der 3. Handball-Liga Nord-Ost auf den Oranienburger HC (7./8:8) trifft, kann man durchaus von einem „Klassentreffen“ früherer Kameraden sprechen. Im Team der Rand-Berliner stehen mit den Zwillingen Paul und Julius Porath, Julius Heil sowie Simon Herold gleich vier ehemalige Empor-Akteure.

HCE-Regisseur Per Oke Kohnagel, der die vergangenen zwei Jahre in Diensten des OHC stand: „Nach dem Spiel folgt sicher ein intensiver Austausch. Auf dem Parkett wird es gegen den ambitionierten Kontrahenten, der zuletzt die Mecklenburger Stiere Schwerin 32:30 schlug, aber zur Sache gehen. Für einen Sieg ist vollste Konzentration erforderlich.“

In der Tat dürfen die Hansestädter nach der wenig überzeugenden Vorstellung beim 26:30 in Hildesheim keine weiteren Zähler abgeben. Der Rückstand auf den die Tabelle anführenden Zweitliga-Absteiger Dessau-Roßlauer HV beträgt vier Punkte. Da zählt nur ein Erfolg. Um den zu realisieren, hat Trainer Till Wiechers die Partie bei der Eintracht akribisch aufgearbeitet, verstärkt an der Abstellung der Angriffsfehler gearbeitet und auch versucht, die Defensivabteilung inklusive Torhüter wieder auf Vordermann zu bringen.

Verzichten muss Wiechers auf Robin Breitenfeldt (Aufbautraining), den nach Kreuzbandriss erfolgreich operierten Janos Steidtmann und Dimitri Mitrea (Bänderriss). Weitere Spieler sind angeschlagen, stellen sich aber in den Dienst des Teams.

Derweil vermeldet der HC Empor, dass er mit aktuell 525 (219 mehr als vor einem Jahr!) die „magische“ Marke von 500 Mitgliedern überschritten hat.

500. Mitglied wurde Rostocks neuer Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen.