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Wohnungen in Reutershagen und Lütten Klein brennen Kleinkind nach Feuer in der Klinik

Von NNN | 10.02.2012, 08:12 Uhr

In Lütten Klein und Reutershagen hat es in der Nacht zu gestern in zwei Wohnungen gebrannt. Dabei kam ein einjähriger Junge zu Schaden und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

In Lütten Klein und Reutershagen hat es in der Nacht zu gestern in zwei Wohnungen gebrannt. Dabei kam ein einjähriger Junge zu Schaden und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Gegen 2.45 Uhr brach in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Reutershagen ein Brand aus. Der Feuermelder weckte die schlafende Bewohnerin, die sich daraufhin sofort mit ihrem einjährigen Sohn ins Freie rettete und draußen auf Feuerwehr und Polizei wartete. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine Zigarettenkippe der Auslöser für diesen Brand. Offenbar hatte die Mutter ihre Kippe auf dem äußeren Fensterbrett entsorgt, woraufhin der Fensterrahmen Feuer fing. Dabei riss auch die Scheibe ein. In der Wohnung kam es kurze Zeit später zu einer heftigen Rauchentwicklung. Der kleine Junge musste noch in der Nacht mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Seine Mutter blieb unverletzt.

In der gleichen Nacht gegen 0 Uhr kam es auch in Lütten Klein zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Hier ging es für die Bewohner aber noch einmal glimpflich aus. Ein Brandmelder hatte die Feuerwehr alarmiert, denn der Mieter selbst war zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht zu Hause. Als die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei in Lütten Klein eintrafen, war das Feuer bereits von selbst wieder erloschen.

Der Mieter, der später ebenfalls nach Hause kam, fand seine Wohnung in einem unbewohnbaren Zustand vor. Alle Wände und das gesamte Inventar waren verrußt. Die Ermittler gehen nach bisherigem Stand davon aus, dass der Akku seines Elektrofahrrades den Brand ausgelöst hat. Diesen hatte der 73-jährige Bewohner am frühen Abend ans Ladegerät angeschlossen. Als er gegen Mitternacht wieder nach Hause kam, traf er auf die Einsatzkräfte. Offensichtlich war das Ladegerät durch Überhitzung explodiert. Obwohl die umherfliegenden Teile auf den Teppich und das Mobiliar fielen, ist das Feuer von selbst erloschen.