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Handball Lasse Goldschmidt mit dem Siegtor für SV Warnemünde

Von Klaus-Peter Kudruhs | 23.09.2019, 15:25 Uhr

Die NNN-exklusive Übersicht vom aktuellen Geschehen in der MV-Liga der Männer:

HC Vorpommern-Greifswald – SV Warnemünde 25:26 (11:14)

Ein hartes Stück Arbeit für den SVW, ehe er in der letzten Minute durch Treffer von Arne Reiser und 15 Sekunden vor dem Abpfiff durch Lasse Goldschmidt noch zum Erfolg kam. „Wir können unserer Mannschaft nur Respekt zollen. Es war ein verdienter Sieg gegen die Greifswalder und zwei schlecht agierende Schiedsrichter“, sagte Gäste-Trainer Thomas Wienke. Sein Kollege Florian Polkehn erklärte: „Gegen die Gastgeber wurde kaum etwas gepfiffen, gegen uns jede Kleinigkeit. Doch der Wille unserer Spieler versetzte Berge.“

Nach dem 2:3 (6.) dauerte es gut zehn Minuten, ehe Warnemünde mit dem 8:7 die erste Führung erzielte und diese bis zur Pause ausbaute. Grundlage war eine gute Deckungsarbeit mit einem stark haltenden Finn Härtel zwischen den Pfosten. Der parierte gleich zu Beginn der zweiten Hälfte einen Siebenmeter, so dass die Gäste bis zum 18:15 (39.) in der Vorhand blieben. Dann der zunehmende „Einsatz der Unparteiischen“ und eine noch härtere Gangart der Einheimischen. Warnemünde wehrte sich (19:19, 22:22) und setzte sich nach dem 24:25 (60.) noch durch.

SV Warnemünde: Härtel, Funke – Schmidt, Schulz, Spitzner 3, Lasse Goldschmidt 8/1, Bardosch, Fick, Mielke 8/4, Arne Reiser 4, Holst 3

SV Fortuna 50 Neubrandenburg – Bad Doberaner SV 27:23 (12:10)

Mit 2:0 (6.), 6:3 (14.) und 9:5 (20.) starteten die Gäste vielversprechend. Als jedoch im Spielaufbau mehrfach gewechselt wurde, kassierten die Gäste fünf Gegentore am Stück. Neubrandenburg kam ins Spiel und lag so zur Pause auch folgerichtig vorn. „Dieser Rückstand war vermeidbar. Unsere Aussetzer wurden in der Kabine klar analysiert und Maßnahmen besprochen, um wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Die Mannschaft versuchte auch, die Vorgaben umzusetzen. Das gelang teilweise, wurde am Ende aber nicht stetig beibehalten. Der Wille war da, doch bei einer neuformierten jungen Mannschaft braucht es seine Zeit“, so Trainer Andreas Köster. Die Deckung seines Teams bekam wiederholt keinen Zugriff auf die gegnerischen Angreifer. So vergrößerte sich der Rückstand auf 15:19 (45.).

Bad Doberan: Florian Voigt, Massaro – Lehwald 5, Rasch, Traub 2, Sebastian Voigt 5/2, Höwt 3, Steinberg 1, Hasenpusch 5, Finkenstein 2, Paul, Wilhelm, Stöwsand, Wende

Alle Ergebnisse und Tabellen im Internet unter: hvmv.de/nu-liga/ergebnisse/