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Zeichen der Unterstützung für die herzkranke Zweijährige Lichtermeer für kleine Romy

Von NNN | 06.03.2013, 10:53 Uhr

Ein Meer aus Lichtern ist am Abend in Rostock entzündet worden. Jedes davon sollte ein kleines Zeichen der Hoffnung sein. Hoffnung darauf, dass es der kleinen Romy-Charlott Urban aus Schwaan bald besser geht.

Ein Meer aus Lichtern ist am Abend am Doberaner Platz entzündet worden. Jedes davon sollte ein kleines Zeichen der Hoffnung sein. Hoffnung darauf, dass es der kleinen Romy-Charlott Urban aus Schwaan bald besser geht. Leider sieht es aber momentan nicht danach aus. Das Mädchen wartet seit Monaten auf ein Spenderherz. Die Zweijährige liegt derzeit in der Berliner Charité und musste am Wochenende wegen plötzlich aufgetretener Hirnblutungen notoperiert werden. Henrike Urban, die Mutter der Kleinen, wacht Tag und Nacht am Bett des Mädchens. Im Internet meldet sie sich bei ihren Unterstützern. Gestern Nachmittag schrieb sie in einem sozialen Netzwerk, dass sie selbst in der Klinik-Kapelle Hoffnungslichter für ihre Tochter angezündet hätten. "Romy braucht sie mehr denn je, ihr Zustand hat sich leider verschlechtert", so die Mutter. Nach der Operation wurde das Mädchen ins künstliche Koma versetzt. Am Dienstag starteten die Ärzte laut Aussage der Mutter den Versuch, Romy-Charlott langsam wieder aus dem Koma zurückzuholen. Von Seiten der Mediziner würde der Familie aber wenig Hoffnung gemacht. "Selbst wenn Romy irgendwann wieder aufwacht, wird sie wohl irreparable Schäden behalten", so Henrike Urban. Das könnte die Chancen auf ein Spenderherz vernichten. Für die Mutter und ihren Partner unvorstellbar schlimme Nachrichten. Bereits im Mai 2008 hat Henrike Urban ein Kind verloren. Romys Bruder Jonas Joel starb, weil Viren sein Herz angegriffen haben. Bei der kleinen Romy wurde nur durch Zufall entdeckt, dass sie an einem Herzfehler leidet.