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Rostock Liebherr sorgt für starke THW-Retter

Von Julian Heldt | 31.08.2012, 07:46 Uhr

Die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH und die Bundesanstalt des Technischen Hilfswerks (THW) gehen in der Jugendarbeit gemeinsame Wege.

Am Liebherr-Produktionsstandort im Rostocker Überseehafen soll künftig die Arbeit des THW bei der humanitären Hilfe und im Katastrophenschutz auf unterschiedliche Weise gefördert werden. Geplant ist, dass der Nachwuchs des THW in der Ausbildungsakademie von Liebherr Technik-Lehrgänge absolviert, um sich das notwendige Wissen für Einsätze mit schwerem Gerät anzueignen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde gestern im Liebherr-Werk unterschrieben.

Bereits seit 2009 pflegen beide Seiten eine enge Zusammenarbeit im Ausbildungsbereich. So nahmen die Liebherr-Auszubildenden bereits zweimal an den Bundesjugendlagern des THW teil, der Hersteller maritimer Kräne bot den ehrenamtlichen Hilfskräften im Gegenzug kostenlose Werksführungen an. THW-Präsident Albrecht Broemme: "Bei unserer Zusammenarbeit geht es nicht ums Geld, sondern um Engagement und Initiative." Seine Organisation möchte sich vor allem mit Einsatz-Equipment und der Organisation von weiteren Camps in die gemeinsame Jugendarbeit einbringen. "Es ist ein Geben und Nehmen zwischen uns", so Broemme.

Bei Liebherr sieht man die Zusammenarbeit als Chance, um die Auszubildenden für die besondere Rolle des Ehrenamts zu sensibilisieren. Geschäftsführer Thomas Müller: "Sollte mal der Katastophenfall bei uns eintreten, sind wir schließlich auf das THW angewiesen."

Ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit konnte er schon gestern in Augenschein nehmen. Die Liebherr-Auszubildenden und die THW-Jugendlichen hatten einen Biege-Simulator gebaut. Mit diesem kann der Nachwuchs üben, wie unter Spannung stehende Baumstämme sicher zersägt werden. Broemme: %_sport-fett_%"Wenn man das falsch macht, wird es gefährlich." %__sport-fett_%