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Handball Luica Strack wird mit 32 Treffern die beste Werferin

Von Klaus-Peter Kudruhs | 17.06.2019, 16:33 Uhr

Ostdeutsche Bestenermittlung der D-Jugend: Rostocker HC holt in Wismar Bronze, HC Empor in Dessau undankbarer Vierter.

Bei der Ostdeutschen Bestenermittlung der Handball-D-Jugend wurden die Mädchen des Rostocker HC unter Trainerin Franziska Schön in Wismar starker Dritter. Die gleichaltrigen Jungen des HC Empor landeten in Kühnau und Dessau auf dem undankbaren vierten Platz unter zwölf Vertretungen aus Berlin und den fünf neuen Bundesländern. Trotzdem waren auch die Trainer Matthias Sternberg und Christian Voigt richtig stolz auf ihre Mannschaft, denn sie war im Halbfinale nur ganz knapp gescheitert.

Den RHC stellten in der Vorrunde weder der SV Town & Country Behringen-Sonneborn (25:4) noch SV Union Halle-Neustadt (16:7), BSV Sachsen Zwickau (13:9) und Frankfurter HC (14:10) vor Probleme. Die Rostockerinnen scheiterten hier erst im letzten Spiel gegen die Nachfolgerinnen von Vorjahressieger Berliner TSC (14:17).

In der Finalrunde der besten sechs Vertretungen erwies sich der Brandenburger Meister HSV Frankfurt (Oder) als zu harter Brocken (7:15). „Wir waren noch nicht richtig wach. Spielerisch waren wir sicher gar nicht so weit weg, aber uns fehlte ein wenig die Genauigkeit“, so Franziska Schön. Gegen Gastgeber TSG Wismar wurde mit 19:9 gewonnen. Abschließend musste dann Sachsen-Anhalts Titelträger HSV Magdeburg unbedingt bezwungen werden, was unter lautstarkem Jubel mit einem 18:13-Erfolg auch gelang. Luica Strack wurde mit 32 Treffern erfolgreichste Werferin des Turniers.

Rostocker HC: Nala Ninow, Liv Nowak – Luica Strack, Leonie Kaden, Sally Behrens, Freya Ehrlich, Augusta Gerner, Line Wegner, Gretchen Lührmann, Charlott Langkeit, Jessy Jonas, Emilia Reimers, Greta Zippel, Clara Patzner

Der HC Empor unterlag zwar zum Auftakt der SpVg. Blau-Weiß Berlin mit 9:14, doch dann marschierte die Truppe mit Siegen über den Nordhäuser SV (13:7), die TSG Calbe (11:7), den HSV Dresden (11:6) und 1. VfL Potsdam (12:6) bis ins Halbfinale durch. „Hier erwies sich der SC Magdeburg als das glücklichere Team“, sagte Matthias Sternberg zum 10:11 und fügte hinzu: „Wir lieferten hier unsere beste Turnierleistung ab, spielten jederzeit auf Augenhöhe, kamen nach dem 4:4 zur Halbzeit aber nicht in die Vorhand.“ Letztlich kassierten die Rostocker zehn Sekunden vor Schluss noch ein Gegentor, und es blieb „nur“ das Spiel um den dritten Platz erneut gegen Blau-Weiß. Empor konnte nach dem nervenaufreibenden Halbfinale nicht mehr genug Konzentration aufbringen und verlor 13:15. „Trotzdem ein tolles Turnier, bei dem unsere Jungen eine Menge Erfahrung sammeln konnten“, konstatierte Christian Voigt.

HC Empor: Marlon Wegener, Friedrich Vietinghoff, Felix Stange – Till Hauenstein, Max Bredernitz, Moritz Lockstädt, Simon Voigt, Matti Fischer, Mattes Lembke, Constantin Woitendorf, Philip Steinberg, Jonas Manthei, Theo Lexow

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