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Inline-Skaterhockey Marie Haack und Mia Warluks sind die besten Nasenbären

Von Klaus-Peter Kudruhs | 04.12.2019, 16:51 Uhr

Die Rostocker Schülermannschaft belegt bei der Deutschen Meisterschaft in Velbert den neunten Platz.

Die Inline-Skaterhockey-Schüler der Rostocker Nasenbären mussten sich bei der Deutschen Meisterschaft in Velbert mit Platz neun begnügen. Dennoch hat das Team Mecklenburg-Vorpommern ordentlich vertreten. „Sei’s drum, Favoriten waren sowieso andere“, so Trainer Jürgen Brümmer. „Jetzt hoffe ich, dass unsere Mädel und Jungen sahen, wie es gehen kann und für den Erfolg auch gehen muss.“

Die Mecklenburger mussten in ihrer starken Vorrunde gleich gegen den späteren „Vize“ CE Kaarst ran. Als nach dem 0:0 zur Pause im zweiten Teil die Kräfte schwanden, war ein 0:4 nicht zu verhindern.

Im Duell mit dem TV Augsburg (0:7 gegen Kaarst) hatten sich die Nasenbären mehr als ein 1:10 ausgerechnet. „Nach dem 1:3 zur Halbzeit wollten wir es im zweiten Abschnitt besser machen. Wir kamen aber nie richtig ins Spiel. Es fehlte auch der unbedingte Wille“, sagte Brümmer.

Enttäuscht war er auch vom 1:8 gegen den HC Merdingen und dem 0:1 gegen Polarstern Potsdam in der Zwischenrunde. „Merdingen hat etwa unser Liga-Niveau, aber unsere Leistung war wirklich nicht gut. Im Vergleich mit Potsdam waren wir hellwach, hatten die besseren Torchancen, doch der Kontrahent machte kurz vor der Sirene den Siegtreffer“, berichtete der Coach.

So blieben nur noch zwei Spiele erneut gegen Merdingen um den achten Platz. Mit einer schnellen 2:0-Führung in der ersten Partie ging es gut los, doch „im zweiten Abschnitt sah ich meine Mannschaft wie ausgewechselt: kein Kampf, kein Zug zum Tor mehr“, so Brümmer. Merdingen gewann noch 5:3 und entschied dann auch das zweite Duell für sich (3:2).

Der Trainer benannte aus seinem Team die Tormädchen Marie Haack und Mia Warluks als beste Akteure.

Warum wir immer so eingebrochen sind, ist mir unerklärlich

Das Fazit von Coach Bernd Brümmer: Wenn man gegen Kaarst nur mit 0:4 verliert, sollte das Selbstvertrauen geben. Warum wir aber im zweiten Drittel immer so eingebrochen sind, ist mir unerklärlich. Ich habe die Mannschaft davor gewarnt, dass sie die Gegner nie zu leicht nehmen sollte. So bin ich schon enttäuscht. In der Zwischenrunde war mehr drin. Dann hätten wir um die Plätze fünf bis sieben gespielt.