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Nato-Manöver vor Norwegen Marine-Schiff „Donau“ hat Warnemünde verlassen

Von Joachim Mangler | 11.01.2020, 17:23 Uhr

Nach Angaben der Marine wird es für sechs Monate den ständigen Nato-Minenabwehrverband unterstützen.

Mit rund 65 Soldaten an Bord hat das Marine-Versorgungsschiff „Donau“ am Samstag seinen Heimathafen Warnemünde Richtung Norwegen verlassen. Nach Angaben der Marine wird es für sechs Monate den ständigen Nato-Minenabwehrverband unterstützen und den norwegischen Führungsstab an Bord aufnehmen. Die Nato unterhält insgesamt vier ständige maritime Einsatzverbände.

Beseitigen von Munitionsaltlasten

Zu dem Minenabwehrverband gehören neben der „Donau“ Schiffe anderer Nato-Mitgliedstaaten. Es sind regelmäßige Manöver geplant und das Beseitigen von Munitionsaltlasten. Das sei eine wesentliche Aufgabe des Nato-Verbandes, da zahlreiche Munitionsreste aus den Weltkriegen eine Gefahr für die Seeschifffahrt und die Meeresumwelt darstellten, sagte Korvettenkapitän Bernd Abshagen.

Trotz der aktuellen Krisen etwa im Iran, Irak oder Libyen entspreche die Stimmung der Soldaten an Bord der „Donau“ wie auch in der gesamten Marine der der Vorjahre, sagte der Inspekteur der Deutschen Marine, Andreas Krause.

Alle Soldaten seien sich der aktuellen Situation bewusst, jeder sei vorbereitet. „Die Sensoren sind geschärft.“ Allerdings sei auch festzustellen, dass sich aktuell in der Krise um den Iran offensichtlich eine Deeskalation einstelle, betonte Krause. „Ich mache mir keine allzu großen Sorgen.“

Die Soldaten auf der „Donau“ und den anderen Einheiten durchliefen eine Ausbildung, die sie für alle möglichen militärischen Operationen qualifiziere. Der Maßstab sei stets „das Kämpfen können“, sagte Krause.