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Rostocks slowakischer Angreifer arbeitet hart für sein Comeback Mintál schuftet bis zu sechs Stunden

Von André Gericke | 13.09.2011, 08:11 Uhr

Bis zu sechs Stunden am Tag - auch sonnabends - schuftet Marek Mintál in Nürnberg für sein Comeback. Der Angreifer fehlt dem Fußball-Zweitligisten nun schon seit anderthalb Monaten.

Bis zu sechs Stunden am Tag - auch sonnabends - schuftet Marek Mintál in Nürnberg für sein Comeback. Der Angreifer fehlt dem Fußball-Zweitligisten nun schon seit anderthalb Monaten. Seine Rückkehr wird sehnsüchtig erwartet. Er soll die Sturmflaute der Ostseestädter (nur drei Treffer in sieben Ligapartien) beheben. "Wir stehen alle drei Tage mit dem Arzt und dem Physiotherapeuten in Kontakt. Bei der letzten MRT-Untersuchung war zu erkennen, dass die Verletzung noch nicht ganz verheilt ist. Man kann zwar weiter am Aufbau arbeiten, aber an Volllast ist noch nicht zu denken", erklärte FCH-Trainer Peter Vollmann.

Und so lange Mintál nicht ins Mannschaftstraining einsteigen kann, bleibt er auch in Nürnberg. "Dort hat er alles, was er braucht. Und es macht daher keinen Sinn, ihn hierher zu holen, um dann mit ihm in der Rehabilitation zu arbeiten", so der Coach.

Wann der Slowake jedoch in die Hansestadt zurückkehrt, ist derzeit noch offen. "Wir müssen die Situation von Woche zu Woche neu bewerten", sagte Vollmann.

Frühestens kommenden Montag - ähnlich wie bei Pavel Koštál - hofft Vollmann, wieder mit Mintál arbeiten zu können. "Marek hat noch Probleme mit Bewegungen zur Seite. Aber manchmal geht es bei verletzten Spielern recht schnell, und der Punkt ist überwunden", weiß der Fußball-Lehrer.

Dennoch wird es auch bei einer Rückkehr des Angreifers nach Rostock noch eine ganze Weile dauern, bis der 34-Jährige wieder vollkommen einsatzfähig ist. Fast zwei Monate ohne Team training gehen auch an dem erfahrenen Kicker nicht spurlos vorbei. Prognosen sind schwierig. Wahrscheinlich können die Rostocker erst nach der nächsten Länderspielpause in der Heimpartie gegen den TSV 1860 München (14. Oktober) wieder auf den Routinier zurückgreifen. "Letztlich war es eine langwierigere und schwerere Verletzung, als wir es alle am Anfang angenommen hatten", so Peter Vollmann.

>> HANSA INTERN

Schienbein: Mohammed Lartey bekam gestern im Training einen Schlag aufs Schienbein. „Er hat versucht, eine Situation technisch zu klären, und war dabei nicht schnell genug. Da hat er von Michael Wiemann eins gegen das Schienbein bekommen. Aber es ist nicht so schlimm“, sagte Hansa-Trainer Peter Vollmann, der für morgen eine Einheit um 10.30 Uhr angesetzt hat.
Lauftraining: Neben den Langzeitverletzten Pavel Koštál (Entzündung im Fuß) und Marek Mintál (Adduktorenblessur) trainierte auch Pelle Jensen (Wadenprobleme) gestern nicht, sondern spulte ein Laufprogramm ab.

Zertifizierung: Montag und Dienstag war der Deutsche Fußball-Bund zu Gast in Rostock und verschaffte sich einen Überblick über die Entwicklung der Nachwuchsarbeit. 2008 wurden die CJD Christophorusschule und die Regionale Schule Heinrich Schütz mit dem Zertifikat „Eliteschule des Fußballs“ ausgezeichnet. Nun fand eine turnusmäßige Überprüfung der Qualität des Clubs und der Schulen statt.