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Ein Artikel der Redaktion NNN

Rostock Mögliches Entführungsopfer operiert

Von TOHI | 10.01.2017, 20:45 Uhr

Nach fünf Tagen verletzt wieder aufgetaucht: Ermittler erhoffen sich von Maria I. nähere Hinweise zu dem möglichen Entführungsfall.

Das mutmaßliche Entführungsopfer Maria I. ist am Dienstag operiert worden. Das erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Rostock, Harald Nowack. „Wir rechnen damit, sie erst Ende der Woche vernehmen zu können“, so Nowack. Davon erhoffen sich die Ermittler nähere Hinweise zu dem möglichen Verbrechen.

Derzeit ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft noch gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Entführung und Körperverletzung. Neue Erkenntnisse gebe es diesbezüglich noch nicht, so Nowack. Die 21-Jährige war am Sonnabend mit einer Fraktur des Augenhöhlenbodens in der Stadtmitte wieder aufgetaucht, nachdem sie seit Montag als verschwunden galt. Sie soll anschließend per Taxi in ihr gewohntes Umfeld in Toitenwinkel zurückgefahren sein. Dort konnten Polizisten und Sanitäter die junge Frau später in ihre Obhut nehmen.