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Rostock Nach längerer Flaute Hoffnung auf Besserung

Von rfra | 22.07.2009, 01:57 Uhr

Krisenbedingt hat auch der Rostocker Fischereihafen im ersten Halbjahr Einbußen um etwa 20 bis 30 Prozent Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu beklagen.

Seit März war notgedrungen Kurzarbeit angesagt. "Wir hatten Monate, da gab es kaum Nachfragen. Jetzt scheint es langsam wieder aufwärts zu gehen", erklärt Hafenchefin Daniele Priebe. Im Juni lief es schon wieder ein wenig besser. Produkte wie Dünger, Getreide und Roheisen gingen über die Kaikanten. Kaolin infolge der Flaute auch in der Papierindustrie dagegen weniger. Holz lief langsam wieder an - nach einer Testverladung aus Frankreich für die Zelluloseproduktion soll nun eine aus dem Baltikum folgen. "Wir arbeiten an vielen Themen und hoffen, dass die Geschäfte wieder anziehen", merkt Roland Schultz, Leiter Hafenumschlag, an.

Bei der Vermietung sind Fortschritte zu verzeichnen. "Nachdem der Rostocker Dieselservice (RDS) in seinen Neubau zog, gibt es mit TÜV Rheinland nun einen Nachnutzer für dessen altes Domizil", freut sich Daniele Priebe.