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Urteil Nach Steinwürfen auf Polizisten: Hansa-Fan muss mehr als vier Jahr in Haft

Von Jakob Spalteholz | 28.11.2018, 15:19 Uhr

Bundesgerichtshof lehnt Revision ab.

Wegen Steinwürfen auf Polizisten muss ein 35 Jahre alter Hansa-Rostock-Fan vier Jahre und fünf Monate ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) habe die Revision des Urteils des Rostocker Landgerichts vom Mai 2016 am Dienstag abgelehnt, teilte ein Sprecher des Rostocker Gerichts am Mittwoch mit. Die Richter hatten es als erwiesen angesehen, dass der Mann am Rande eines Heimspiels des FC Hansa gegen Dynamo Dresden im Herbst 2014 unter anderem mit einem 1,7 Kilogramm schweren Stein einen Polizisten an den Rippen verletzte.

Der Seeoffizier habe aus „Hass auf die Polizei“ gehandelt, hieß es in der Begründung für das wegen gefährlicher Körperverletzung ergangene Urteil. Der Angeklagte hatte die Tat bestritten, sein Verteidiger deshalb einen Freispruch beantragt. Der verurteilte Mann befinde sich aktuell noch auf freiem Fuß, teilte die Staatsanwaltschaft auf dpa-Anfrage mit.