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Rostock Nach Warnemünde: AfD will Demo am Rathaus

Von NICP | 07.08.2018, 08:00 Uhr

Anmelder plant Aufzug durch Stadtmitte vom Neuen Markt aus für 22. September. Stadt prüft, ob sie auch diese Demo genehmigen muss.

Nach Evershagen, Lütten Klein und Warnemünde hat die AfD die nächste islamfeindliche Demonstration angemeldet – für den 22. September von 16 bis 21 Uhr in Stadtmitte. Unter dem Titel „Islamisierung stoppen“ soll es einen Aufzug geben vom Neuen Markt über Stein-, August-Bebel-Straße, Am Vögenteich, Schröderplatz, Beim Grünen Tor und über die Lange Straße zurück zum Neuen Markt.

Angemeldet hat die Demo der Mann, der auch die erste Demo im März ankündigte. Mittlerweile soll er nicht mehr in Brandenburg, sondern in Papendorf gemeldet sein. „Die Prüfung“, ob der Demo so stattgegeben werden kann beziehungsweise muss, „läuft noch“, sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze. Nach der letzten Kundgebung am Sonntag in Warnemünde – mit laut Stadtangaben 250 AfD- und 850 Gegendemonstranten – hatten sich im politischen Raum Debatten verhärtet, solche Demos, irgendwie zu untersagen. Sie fallen formal unter die Versammlungsfreiheit, können aber beauflagt werden.