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Sanierung Nautiker erhalten saniertes Turmgebäude zurück

Von MAPP | 25.06.2017, 09:00 Uhr

5,2 Millionen Euro in Sanierung investiert. Am Problem der pfeifenden Fluchtwegtreppe wird noch getüftelt #wirkoennenrichtig

Das nächste Semester können die Seefahrtstudenten der Hochschule Wismar wieder in einem modernisierten und schmucken Turmgebäude verbringen. Das Land hat in das 1961 erbaute Haus in der Richard-Wagner-Straße mit Unterstützung aus dem Europäischen Sozialfonds für regionale Entwicklung 5,2 Millionen Euro investiert. Verantwortlich für den Bau ist der Geschäftsbereich Hoch- und Klinikbau des landeseigenen Betriebes für Bau und Liegenschaften MV (BBL). Über zwei Jahre hat die Bauzeit gedauert. Zu dem Vorhaben gehörte unter anderem der Einbau eines Fahrstuhls zur Schaffung der Barrierefreiheit und die Verbesserung des Brandschutzes.

„Als zweiter Fluchtweg ist eine Treppe außen am Gebäude montiert worden“, erklärt Bauleiterin Ariane Wenzel. Leider beklagen Anwohner, dass es bei Sturm jetzt dort sehr laute Pfeifgeräusche gibt. „Wir haben davon auch schon gehört, noch ist uns allerdings keine Lösung eingefallen“, sagt Wenzel. Zu den Dingen, die in Absprache mit dem Denkmalpflegeamt erhalten wurden, gehört die Treppe im Innern. Auch das Pförtnerhaus, das sich neben dem Haus III befindet, soll nicht abgerissen werden. Die Sanierung beider Gebäude ist als nächster Schritt für 2018 geplant. In dem Haus werden Unterrichtsräume entstehen. „Auch hier müssen wir bei den Fußböden mit einer Schadstoffsanierung rechnen, weil sich hier Naphthaline befinden“, sagt BBL-Dezernentin Martina Bartsch. Das Pförtnerhaus wird als Fahrradraum für die Dozenten und Mitarbeiter genutzt. Die Hochschule Wismar muss eine Bedarfsplanung erstellen, dann wird mit dem BBL und dem Land überlegt, wie es wann auf dem Campus in Warnemünde weitergeht.