Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion NNN

Escape-Rooms Rostock Nervenkitzel im Pharaonengrab

Von CLLA | 06.07.2018, 05:00 Uhr

HCC bietet neue Attraktion: Acht thematisch verschiedene Escape-Rooms garantieren Rätselspaß für Gruppen, Firmen und Familien.

Ist da etwas an der Nase des Pharaos? Was bedeuten die Hieroglyphen an der Decke? Sind die Steine an der Wand alle fest? Maurice und Melanie denken angestrengt nach und schauen sich um. Jedes Detail könnte wichtig sein. Schließlich läuft die Uhr. Nur eine Stunde bleibt den beiden Zeit, das Rätsel der geheimnisvollen Grabkammer des Tutanchamun zu lösen. So wollen es zumindest die Spielregeln der so genannten Escape Rooms, der neuesten Attraktion im Holiday City Center (HCC) Schmarl. Acht Räume wurden passend zu verschiedenen Themen hergerichtet und bieten den Besuchern lebendigen Rätselspaß beim Aufspüren von Gegenständen, dem Knacken von Passwörtern oder der Suche nach Schlüsseln. Manche Hinweise sind dabei nicht schwer zu lösen, aber schwierig zu finden.

„Das Konzept für unsere Räume stammt von einer griechischen Firma, die auch die Einrichtung realisiert hat“, sagt Projektleiter Thomas Schommartz. Eine knapp siebenstellige Summe hätten die Betreiber dafür ausgegeben, aus den ehemals zum Teil ungenutzten Flächen einen neuen Erlebnisbereich zu gestalten. „Dafür wurden unter anderem auch Fenster zugeklebt – nichts soll bei der Suche nach der Lösung ablenken“, so Schommartz.

Der Zeitdruck sorge dabei für so viel Spannung, dass auf zusätzliche Effekte verzichtet wurde. „Es springt hier nicht wie in der Geisterbahn plötzlich jemand um die Ecke, es gibt auch keine gruselige Musik oder Ähnliches“, sagt Felix Porthun. Er ist Bereichsleiter für das neue Angebot und gleichzeitig Gamemaster. Nach der Einweisung der Nutzer kann er per Monitor verfolgen, wie sich die Gruppen beim Rätseln anstellen und notfalls eingreifen. „Es gibt in jedem Raum einen Hilfe-Schalter, wenn das gewünscht wird. Und für den Notfall auch einen Panik-Knopf“, sagt Porthun.

Den könnten vielleicht die Nutzer des gruseligsten Zimmers brauchen: Im Jigsaw-Raum starten die Spieler bei völliger Dunkelheit und in Handschellen gefesselt. Spielleiter Porthun bedauert, dass er alle Geheimnisse bereits kennt. Einmal erfolgreich durchgespielt, sei der Effekt der Räume dann nämlich vorbei. Deshalb denkt HCC-Geschäftsführer Andreas Haese auch bereits weiter: „Ein paar freie Flächen für mögliche neue Räume gibt es noch.“

Hintergrund„Escape Rooms“ basieren auf Computerspielen und bieten in der Livevariante, die 2007 in Japan ihren Anfang nahm, ein tolles Gruppenerlebnis – als teambildende Maßnahme für Firmen, Geburtstage, Junggesellenabschiede oder Ähnliches.Im HCC gibt es acht Räume zwischen 25 und 40 Quadratmetern Größe: Atombunker, Das Grab des Pharaos, Jack the Ripper, Der Winter naht, Minotauros Labyrinth, Top Secret, Pirat der Karibik und Jigsaw (basierend auf dem gleichnamigen Horrorfilm).Spielen können je Raum zwei bis maximal sechs Personen; das Mindestalter ist 16, wenn Erziehungsberechtigte dabei sind auch jünger; Ausnahme ist der Jigsaw-Raum mit Mindestalter 18.Der Preis für eine Stunde variiert je nach Personenzahl zwischen 69 und 109 Euro, geöffnet ist Mo bis Do 16 bis 22 Uhr, Fr 15 bis 24 Uhr, Sa 10 bis 24 Uhr, So 10 bis 18 Uhr.