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Gemeine-Jubiläum Neue Glocken und ein Wegweiser

Von CLLA | 12.03.2014, 12:00 Uhr

Die Gemeinde Lichtenhagen-Dorf bereitet sich auf das 750. Jubiläum vor. Bis zur großen Feier soll das Geläut der Dorfkirche wieder komplettiert werden.

Selbst an seinem Geburtstag hat Bürgermeister Horst Harbrecht (parteilos) ein anderes Jubiläum im Kopf gehabt: Schließlich traf sich am Montag die Arbeitsgemeinschaft zur Vorbereitung der 750-Jahr-Feier von Lichtenhagen-Dorf. Vom 27. bis 29. Juni soll das Jubiläum der Ersterwähnung groß gefeiert werden.

Neben dem bunten Festprogramm hat sich die Gruppe, die seit Sommer vergangenen Jahres tagt, vier ganz besondere Höhepunkte überlegt: Unter anderem soll das Geläut der Dorfkirche wieder komplettiert werden. Die nach dem Zweiten Weltkrieg fehlenden drei Glocken werden nicht nur in einem Festgottesdienst geweiht, sondern auch beim Umzug mit durch das Dorf gefahren.

Bürger, die sich schon lange um das Gemeinwohl in Lichtenhagen-Dorf und Elmenhorst verdient machen, werden beim Jubiläum mit einer Medaille ausgezeichnet. „Wir haben bewusst in diesem Jahr auf einen Neujahrsempfang verzichtet – machen stattdessen am Fest-Freitag einen Empfang für geladene Gäste“, so Harbrecht. In diesem feierlichen Rahmen solle auch die Ehrung erfolgen. Damit aber alle Jubiläums-Besucher eine Erinnerung haben, soll es eine Schauprägestation geben, an der das Motiv der Medaille für jedermann erhältlich sein wird. Fleißig geprobt wird bereits an einem Theaterstück. „Es heißt ,De Arbhoff’ und spielt um 1900“, sagt Nils Ibendorf. Das Stück beruhe weniger auf historischen Fakten, sondern sei vielmehr eine Fortsetzung des bereits sehr erfolgreich umgesetzten Theaterstücks zum Leben der im Dorf prägenden Bauernfamilie von Matthias Randow.

Damit sich die Besucher von Lichtenhagen-Dorf der Historie der Gemeinde bewusst werden, soll auch der zentrale Wegweiser erneuert werden. Der stand zuletzt nur noch als rudimentäres Holzgerüst auf dem zentralen Parkplatz am Ortseingang und soll nun wieder hergestellt werden. Dazu wurde eigens der Künstler kontaktiert, der das Bauwerk und die daran hängenden Informationstafeln einst geschaffen hatte.